Schwedens UMTS-Firmen verlangen mehrjährigen Aufschub

5. Juli 2004, 11:23
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Regulierer soll auch Anforderungen an Signalstärke senken

Die schwedischen Betreiber der neuen UMTS-Mobilfunknetze haben eine deutliche Lockerung der Lizenzbedingungen verlangt. In einem gemeinsamen Antrag an die Regulierungsbehörde PTS sei eine Verschiebung der Frist, bis zu der flächendeckend Netze aufgebaut werden müssen, um weitere drei Jahre bis zum 31. Dezember 2007 gefordert worden, teilten TeliaSonera, Tele2, die Hutchison-Whampoa-Tochter 3 und Vodafone am Montag in Stockholm mit. Zudem sollten die Anforderungen an die vorgegebene Signalstärke gesenkt werden, um die Zahl der notwendigen Antennen zu verringern.

98,7 Prozent

Mit dem Kauf der Lizenzen hatten sich die Firmen verpflichtet, bis Ende Dezember vergangenen Jahres 98,7 Prozent der Bevölkerung Zugang zu den schnellen UMTS-Diensten zu verschaffen. Beim Netzaufbau war es aber wegen Forderungen von Kommunen und des Militärs für Standorte von Sendemasten immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Die PTS hatte die Frist deshalb bereits einmal um ein Jahr bis Ende 2004 verlängert.(APA/AFP)

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