Bilanz der "Sport"-Macher: Guter Start, EM heißt "Hektik und lange Abende"

9. Juli 2004, 11:36
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Chefredakteur Kröll: "Wir sind ein bisschen frech, das finden die einen kultig, die anderen abstoßend"

Etwas erschöpft klingt Michael Kröll, Chefredakteur der Tageszeitung "Sport", aber auch zufrieden. Vor drei Wochen ist die Zeitung erstmals erschienen, und praktisch seit dem Start berichtet man über die Fußball-EM. "Das heißt natürlich Hektik und lange Abende", so Kröll am Montag zur APA. "Aber das Team arbeitet wunderbar zusammen." Auf die Kraft aus dem eigenen Haus setzt man künftig auch im Anzeigenmarketing, das man nun selbst erledigen will.

Der Zuspruch seitens der Leserschaft falle gemischt aus: "Wir sind ein bisschen frech, das finden die einen kultig, die anderen abstoßend." Die Fußball-EM komme vom redaktionellen Gesichtspunkt her wie gerufen, "vom Vertrieb her aber eher nicht", so Kröll: Schließlich wartet die "Sport" auf die Ergebnisse, und da kann beim Elferschießen die Zeit schon recht knapp werden. Nicht nur aus diesem Grund freut sich Kröll schon auf das nächste Highlight: "Olympia wird nicht so anstrengend wie die EM, da fallen die wichtigen Entscheidungen tagsüber." (APA)

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    Die Tageszeitung "Sport" ist seit ca. drei Wochen am Markt

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