TeleTrader schrieb weniger Verluste

5. Juli 2004, 17:17
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Konzern-Fehlbetrag von 239.000 auf 219.000 Euro reduziert - Dollarschwäche drückte auf Umsatz

Wien - Der Wiener Börsensoftware-Anbieter TeleTrader hat das erste Quartal 2004 mit Verlusten, wenn auch etwas geringeren, abgeschlossen. Wie das börsenotierte Unternehmen am Montag in einem Aktionärsbrief mitteilte, wies das Betriebsergebnis einen Fehlbetrag von 221.000 Euro auf, nach einem Minus von 255.000 Euro im ersten Vierteljahr 2003. Vor Ertragssteuern fiel ein Verlust von 217.000 (nach minus 237.000) Euro an, das Konzernergebnis lag per Ende März bei minus 219.000 (nach minus 239.000) Euro.

TeleTrader hatte Ende Februar angekündigt, im Jahr 2004 ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern erzielen zu wollen. Dieses Ziel war ursprünglich bereits für 2003 in Aussicht gestellt worden, im vergangenen Jahr hatte das Vorsteuerergebnis mit minus 815.000 Mio. Euro wie berichtet rote Zahlen ausgewiesen.

Dass die Umsätze im ersten Quartal 2004 mit 878.000 Euro unter dem Vorjahreswert von 1,038 Mio. Euro lagen, begründete TeleTrader zum einen mit dem anhaltend schwachen Dollar und zum anderen mit einem vorhersehbaren Umsatzrückgang bei Webapplikationen. Per Ende März beschäftigte das auf Börseninformationen und Finanzanalysen spezialisierte Softwarehaus 98 (Vorjahr 120) Mitarbeiter. (APA)

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