Vereinigte Bühnen sollen Bilanzen transparent machen

2. Juli 2004, 11:52
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Wiener VP-Kultursprecher Salcher beklagt "völlige Unklarheit bei den Subventionen" - Kulturstadtratsbüro weist Vorwürfe zurück

Wien - "Völlige Unklarheit bei den Subventionen an die Vereinigten Bühnen Wien", konstatierte heute der Kultursprecher der Wiener ÖVP, Andreas Salcher, in einer Aussendung anlässlich des Wiener Rechnungsabschlusses 2003. "Die mehrfachen Aufforderungen, Budgetzahlen vorzulegen und Einblicke in die Finanzgebarung zu gewähren, wurden bis jetzt mit Ignoranz gestraft."

"Mindestanforderungen an Transparenz" erfüllen

"Nicht einmal im Geschäftsbericht 2003 der Wien Holding werden detaillierte Kennzahlen veröffentlicht - übrigens ein Hauptgrund, einen Geschäftsbericht zu erstellen", so Salcher weiter: "Ich fordere Kulturstadtrat Mailath-Pokorny daher erneut auf, dem Gemeinderat umgehend die Bilanz der Vereinigten Bühnen Wien vorzulegen. Ein in so hohem Ausmaß öffentlich subventioniertes Unternehmen wie die Vereinigten Bühnen Wien sollte zumindest jene Mindestanforderungen an Transparenz bei Geschäftsbericht und Bilanz erreichen, wie dies heute jedes private, börsennotierte Unternehmen tun muss."

Kulturstadtsbüro weist Vorwürfe zurück

Die Sprecherin des Kulturstadtrats weist die Vorwürfe indes zurück: "Die Holding als eigenständiges Unternehmen legt selbstverständlich Bilanz. Dort sind alle Zahlen nachzulesen." Im übrigen ressortiere die Holding nicht in der Kultur, sondern bei der Geschäftsgruppe Finanzen. (APA)

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