Tiroler Röhren- und Metallwerke AG konnte 2003 EGT verdoppeln

5. Juli 2004, 17:17
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Buderus-Tochter verzeichnete Umsatzsteigerung - weniger Mitarbeiter

Innsbruck - Die 100-prozentige Buderus-Tochter Tiroler Röhren- und Metallwerke AG mit Sitz in Hall in Tirol hat 2003 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 1,6 Mio. Euro 2002 auf 3,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz konnte im vergangenen Geschäftsjahr von 57,7 Mio. Euro 2002 auf 58,4 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Jahresüberschuss habe sich 2003 auf 2,3 Mio. Euro (2002: 1,0 Mio. Euro) belaufen, heißt es in dem der APA vorliegenden Geschäftsbericht. Die Bilanzsumme habe 54,4 Mio. Euro betragen nach 51,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2002. Es seien Investitionen in der Höhe von 1,5 Mio. Euro getätigt worden. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde durch natürlichen Abgang von 197 auf 189 reduziert.

Die Ab- und Umsatzziele seien 2003 mit "erheblichen Verschiebungen in einzelnen Märkten und Produktsegmenten" erreicht worden. Die Abnahme von Flüssigeisen durch die Guss Komponenten GmbH sei mengenmäßig um 4,9 Prozent gestiegen. Der Umsatz Rohrsysteme und Duktile Gusspfähle sei dagegen um 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen.

Insgesamt sei der Vorjahresumsatz zwar erreicht worden, die "gewünschte Durchdringung neuer Märkte erweist sich aber erheblich schwieriger und langwieriger als erwartet". Daher seien die Planwerte noch nicht realisiert worden.

Für das Geschäftsjahr 2004 sei auf Grund der "anhaltenden schwachen Baukonjunktur und im Hinblick auf die Finanzierungsprobleme in fast allen Bereichen der öffentlichen Hand" ein Jahresumsatz auf dem Niveau von 2003 geplant. Der Wettbewerb durch billige Konkurrenzmaterialen werde sich im Inland weiter verstärken. Zusätlich gebe es in allen europäischen Exportmärkten "preisaggressive neue Anbieter" duktiler Gussrohre aus China, Indien, Osteuropa sowie dem Nahen Osten und Nordafrika.

Kostensteigerungen bei Schrott, Energie und Versicherungen sowie zusätzliche Frachtkosten auf Grund des "Road Pricings" würden eine weitere Verbesserung der Produktivität und "strenges Kostenmanagement" erfordern. Zusätzlich seien interne Abläufe und die Organisationsstruktur zu optimieren. (APA)

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