Formel 3000: Packender Zweikampf zwischen Lauda und Siedler

3. Juli 2004, 12:37
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Kollison kostete beiden österreichischen Talenten Punkte in Monza

Monza - Die beiden österreichischen Motorsport-Hoffnungen Mathias Lauda und Norbert Siedler sind am Sonntag beim vierten Lauf der Superfund Euro 3000 Meisterschaft in Monza auf der Rennstrecke aneinander geraten. Das Duo aus dem Red Bull Junior Team, das von den verheißungsvollen Startplätzen 1 (Lauda) und 4 (Siedler) ins Rennen gegangen war, lieferte einander sechs Runden vor Schluss einen packenden Zweikampf mit mehrmaliger "Feindberührung", bei dem es schließlich zwei Verlierer gab. Auf Grund der Defekte an ihren Autos verpassten beide die Punkteränge.

Keine bösen Worte

Nicky Pastorelli (NED) vor Tuka Rocha (BRA) und Fabrizio del Monte (ITA) gewann das Rennen, in dem der dritte Österreicher Pech hatte. Bernhard Auinger schied bereits in der Anfangsphase des Rennens aus. Lauda und Siedler bleiben nach dem Rennunfall weiterhin Freunde, trauerten jedoch den vergebenen Möglichkeiten nach. "Ich war vielleicht etwas zu voreilig. Schade um einem möglichen Podiumsplatz". so Lauda. "Das war ein hartes Duell - wir wollten beide unsere Position verteidigen. Leider haben wir beide unser Rennen dadurch zerstört. Aber für mich war es ein normaler Rennunfall", lautete der Siedler-Kommentar. (APA)

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