Auch Bartenstein für mehr Flexibilität

5. Juli 2004, 15:40
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Regelungsbedarf bei Arbeitszeiten bestehe nur mehr bei Maximalbelastungen - Sozialpartner gefragt

Wien - Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (V) reagiert positiv auf den Vorstoß des neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, der längere Arbeitszeiten forderte. Bartenstein dazu in der jüngsten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend": "Es sollen sich die Sozialpartner zusammensetzen und über Modelle nachdenken, die mehr Flexibilität in unsere Arbeitsmärkte bringen. Heute diskutiert doch niemand mehr über eine 38- oder 40-Stunden-Woche. Ich muss in Gesetze und Kollektivverträge nicht hineinschreiben, wie viele Stunden pro Woche Arbeitnehmer arbeiten dürfen."

Limits festlegen

Limits, also etwa "wöchentliche Maximalbelastungen" müsse es geben, aber: "Man braucht den Leuten nicht auf die Stunde genau vorschreiben, wie viel sie in der Woche arbeiten müssen." Die Gewerkschaften seien aufgeschlossen, glaubt Bartenstein. "Auch die Reaktion von Rudolf Nürnberger war nicht völlig ablehnend. Grundsätzlich verstehe ich die Gewerkschaften: Die Lohnhöhen pro Stunde sind außer Streit zu stellen. Niemand will Lohndumping." (APA)

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    Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein: "Vorschriften zur Arbeitszeit sind nicht mehr notwendig"

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