BA-CA und Erste an Jubanka interessiert

18. Juli 2004, 18:34
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Unterlagen für die Privatisierung des 88 Prozent-Anteils besorgt - Routinemäßige Prüfung, Angebot noch keineswegs fix - "Wirtschaftsblatt"

Wien - Für die zum Verkauf stehende serbische Jubanka interessiert sich auf österreichischer Seite nach der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) nun auch die Erste Bank. Beide Institute hätten sich das Informationsmemorandum zur Privatisierung für den 88 Prozent-Anteil der Jubanka abgeholt, um routinemäßig zu prüfen, berichtet die Online-Ausgabe des "WirtschaftsBlatt" am Freitag unter Berufung auf die Sprecher von BA-CA und Erste Bank. Die Abgabe eines Angebots sei allerdings noch keineswegs fix.

Fünftgrößte serbische Bank

Die Privatisierung soll bis Ende Oktober abgeschlossen werden, die Jubanka gilt mit umgerechnet 210 Mio. Euror Bilanzvolumen als fünftgrößte Bank Serbiens.

Insgesamt seien nach Angaben des serbischen Zentralbank-Gouverneurs Radovan Jelasic acht Banken zu Gesprächen eingeladen worden, wie es in dem Bericht weiter heißt. Dies seien neben den beiden österreichischen Banken die griechische Alpha Bank, die ungarische OTP, die französische Societe Generale, der italienische UniCredito, die US-Bank GE Capital und die slowenische Nova Ljubljanska Banka (NLB). (APA)

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