Europa ist die Welt

24. Juni 2004, 20:15
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Veranstalter und UEFA ziehen den Hut voreinander und Bilanz

Lissabon - Erwartungsgemäß haben die Verantwortlichen der Europäischen Fußball Union (UEFA) und des portugiesischen Verbandes ein positives Fazit nach Abschluss der Gruppenspiele gezogen und sich selbst gelobt. Portugals Verbandspräsident Gilberto Madail unterstrich bei einer Pressekonferenz in Lissabon die Gastfreundschaft der Portugiesen und den Fairplay-Geist der Spiele: "Die EM ist ein Weltereignis, und unser Anspruch ist es, die beste Europameisterschaft aller Zeiten zu organisieren. Es wird guter, spektakulärer Fußball geboten, und das Niveau wird trotz des Ausscheidens einiger Favoriten noch steigen."

Madail hob die gute Zusammenarbeit mit der UEFA hervor, mit der der Verband sowie der portugiesische Staat eine eigene Turniergesellschaft gegründet hatten. Madail: "Das ist der richtige Weg zum Organisieren einer Europameisterschaft. Wir sollten den Weg weiter beschreiten." Für die UEFA zeigte sich Turnierdirektor Martin Kallen "sehr zufrieden mit der Organisation. Alle gaben ihr Bestes, jeder hat sich zu hundert Prozent engagiert. Auch die Transportsituation ist akzeptabel." Immerhin ergibt sich da für die Veranstalter der EM 2008, für Österreich und die Schweiz, die Möglichkeit, Portugal in den Schatten zu stellen.

Antonio Laranjo, Kallens portugiesischer Kollege, vermied es bewusst, die Zugverbindungen anzusprechen, er konnte aber immerhin auf den reibungslosen Ablauf an den Flughäfen und den problemlosen Einsatz von 2000 Sonderbussen verweisen. Laranjo weiter: "Auch bei Risikospielen hat es keine Sicherheitsprobleme gegeben. Das liegt am Professionalismus des Stadionpersonals sowie an ihrer guten Ausbildung."


Danke und Tschüss

Insgesamt kommen in Portugal 10.000 freiwillige Helfer zum Einsatz. Nicht ohne Stolz schloss Laranjo: "Alle abgereisten Delegationen haben sich bei uns schriftlich bedankt. Besonders hervorgehoben haben sie die idealen Trainingsbedingungen und den guten Zustand des Rasens in den Stadien." (sid, red, DER STANDARD Printausgabe 25.06.2004))

  • Mal was anderes.

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