AT&T senkt Umsatzprognose

4. Juli 2004, 18:30
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Einstellung der Festnetzdienste in sieben US-Staaten

Der US-Telekomkonzern AT&T hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr reduziert. AT&T erwartet nun noch einen Konzernumsatz zwischen 29,5 Mrd. Dollar und 30,5 Mrd. Dollar sowie ein operatives Ergebnis zwischen einer Mrd. Dollar und 1,4 Mrd. Dollar, teilte das Unternehmen mit. Außerdem sollen rund 1,8 Mrd. Dollar für die Konzernerneuerung ausgegeben werden.

Umsatzrückgang

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte AT&T bereits einen Umsatzrückgang um 8,7 Prozent auf 34,5 Mrd. Dollar hinnehmen müssen. Der Nettogewinn war allerdings auf 1,9 Mrd. Dollar fast verdoppelt worden. Zu diesem Zeitpunkt war der Konzern noch von einem Umsatzrückgang von sieben bis zehn Prozent auf 31,05 Mrd. Dollar bis 32,1 Mrd. Dollar ausgegangen.

Einstellung der Festnetzdienste in sieben US-Staaten

Hauptgrund für die Herabsenkung der Umsatzerwartungen ist neben dem harten Preiskampf auf dem US-Telekommarkt die Aufhebung eines Gerichtsurteils, nach dem den großen Konzernen wie South Bell und AT&T ein günstiger Zugang zu den lokalen Telefonnetzen gewährt wurde, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Als Reaktion auf die Entscheidung hatte AT&T angekündigt, seine Festnetzdienste in sieben US-Staaten einzustellen und dafür den Markteintritt im VoIP-Bereich noch aggressiver voranzutreiben. (pte)

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