Olympia 2008: Finanzskandal in Peking

1. Juli 2004, 22:32
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Millionenbeträge von chinesischer Sportverwaltung zweckentfremdet

Peking - Die staatliche chinesische Sportverwaltung hat 131 Millionen Yuan (etwa 13 Millionen Euro), die eigentlich für das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2008 in Peking bestimmt waren, zweckentfremdet. Für 109 Millionen Yuan (elf Mio. Euro) seien Häuser für Mitarbeiter der Sportverwaltung gebaut worden, berichtete der oberste chinesische Rechnungsprüfer Li Jinhua nach Angaben der amtlichen chinesischen Medien in einem Bericht an den Volkskongress. Der Rest sei in Unternehmen investiert worden. Die Umleitung der Gelder sei bis 1999 zurückverfolgt worden. (APA/dpa)
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