Ausgezeichnete Arbeiten

22. Juli 2004, 10:14
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Förderpreis für praxisrelevante Wissenschaft ging heuer an vier Absolventinnen der Uni Salzburg

Salzburg - Dass Wissenschaft und Praxis kein Widerspruch sein müssen, wurde auch heuer wieder bei der Verleihung des Förderpreises für praxisrelevante Wissenschaft unter Beweis gestellt. Mit dem von Raiffeisen Salzburg gestifteten Preis, der heuer bereits zum siebentenmal verliehen worden ist, wurden erstmalig ausschließlich Wissenschafterinnen bedacht, die zum einen hervorragende Abschlussarbeiten abgeliefert haben und zum anderen zugleich auch deren potentielle praktische Verwertbarkeit eindrucksvoll darstellten. Die Idee dieses Preises ist es, wissenschaftliche Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit und potentiellen Nutzern bekannt und zugänglich zu machen. Die bei der Feier geladenen BetreuerInnen der Preisträgerinnen konnten in den Gesprächen zum Ausdruck bringen, dass es zunehmend wichtiger wird, sich bei der Wahl des Themas für ein praxisrelevantes Thema zu entscheiden.

Siegerinnen

Der erste Preis ging an Sabine Reitböck, die sich in ihrer Diplomarbeit mit "Essstörungen – Ein Thema für die schulische Gesundheitserziehung. Mit einem an der Schule durchgeführten Projekt als praktisches Beispiel" befasste.
Mit dem zweiten Preis zeichnete die Jury in diesem Jahr die Dipolmarbeit von Evelyn M. Griessner "Touchscreens – Berührungspunkte der besonderen Art. Beobachtung des Antwort- und Abbruchverhaltens bei einer Touchscreenbefragung in einem Museum" aus. Der dritte Preis ging an Mag.a Dr.in Maria Peer. Sie hat sich in ihrer Dissertation mit dem Thema "Ausgewählte Rechtsprobleme von Adoption und anderen Formen doppelter Elternschaft" auseinandergesetzt.

Der Anerkennungspreis ging an Mag.a Dr.in Liselotte Friewald für ihre Dissertation "Kultureller Lebensraum im dritten Alter – Umgebungsspezifische Soziale Interaktion alter Menschen im dichtbesiedelten Stadtviertel am Beispiel Salzburg-Lehen. Eine Zehnjahresstudie". Frau Friewald - die heuer ihren 80. Geburtstag feierte – hat alle Jury-Mitglieder nicht nur mit der vorgelegten Arbeit beeindruckt, deren Blick für dieses aktuelle gesellschaftsrelevante Thema geschärft, sondern auch als Studentin ihre jüngeren Kolleginnen und alle beteiligten Personen im Rahmen des Vorbereitung und Durchführung des Preises beeindruckt. (red)

  • Die Gewinnerinnen bei der Preisverleihung
    foto: raiffeisen
    Die Gewinnerinnen bei der Preisverleihung
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