Claus Peymanns neue Kampfansage

2. Juli 2004, 11:52
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Handkes "Untertagblues" gegen "das dilettierende Theater der Videoclips"

Berlin - Als eine "Kampfansage an das dilettierende Theater der Videoclips und der Zertrümmerungen" versteht Claus Peymann seinen nächsten Spielplan am Berliner Ensemble: Er selbst bringt am 30. September das Stationendrama Untertagblues von Peter Handke (es hätte eigentlich bereits vor einem Jahr in Wien in der Regie von Luc Bondy herauskommen sollen) und im Juni 2005 General Pius von Botho Strauß nach Shakespeares Titus Andronicus zu Uraufführung.

Im März inszeniert Bondy Die Eine und die Andere von Strauß mit Edith Clever und Jutta Lampe. Robert Wilson wird sich mit Shakespeare beschäftigen, und George Tabori führt bei Brechts Leben des Galilei Regie. Harald Schmidt, der kürzlich einen Sonderabend am BE gab, soll fester ans Haus gebunden werden - für einen "Schmidt-Day" in der Woche oder einmal im Monat. (dpa / DER STANDARD, Printausgabe, 24.6.2004)

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