In einer Welt ohne Spam hätten die Amerikaner die saubersten Zähne

6. Juli 2004, 10:29
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Eine globale Yahoo-Umfrage zur E-Mail-Kultur zeigt länderspezifische Unterschiede

In E-Mail-Nutzer in der ganzen Welt haben eines gemeinsam: Sie hassen Spam-Mails und fürchten Computerviren. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Bei der ersten globalen Yahoo! Meinungsumfrage zur E-Mail-Kultur wurden knapp 37.000 Internetnutzer auf fünf Kontinenten über Spam-Mails und Computerviren befragt. Yahoo! Mail hat die Meinungsumfrage unter Internetnutzern in elf Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Spanien und USA.

Die wichtigsten Ergebnisse

Wozu wären die Nutzer am ehesten bereit, wenn sie damit die Welt von Spam befreien könnten?

- Amerikaner würden jeden Tag ihre Zähne mit Zahnseide reinigen.
- Italiener würden eher Zigaretten und Fast Food aufgeben und sich an ihren Ernährungsplan halten.
- Briten und Spanischsprachige würden sich am ehesten durch Training fit halten.
- Deutsche, Spanier und Japaner wären generell nicht bereit, ihre Gewohnheiten zu ändern.

Spam stresst alle E-Mail-Nutzer

User in der ganzen Welt fühlen sich von Spam-Mails stärker gestresst als von Verkehrsstaus.

- Amerikaner, Argentinier, Australier und Briten glauben außerdem, dass Spam mehr Stress bedeutet als ein Besuch beim Zahnarzt, aber weniger Stress als ein Umzug.
- Für Franzosen, Deutsche, Italiener, Spanier, Brasilianer und Spanischsprachige bedeutet Spam weniger Stress als das erste Date mit einer Frau.

Amerikaner polarisieren in der Spam-Bekämpfung

Amerikaner sind in der Spam-Bekämpfung generell entweder extrem aktiv und gut informiert - oder sehr schlecht informiert und uninteressiert.

- Um sich gegen Spam zu schützen, werden Spam-Mails von 78 Prozent der Amerikaner gelöscht. 58 Prozent verwenden einen Spam-Filter.
- Ein Drittel der befragten Amerikaner reagieren jedoch weiterhin auf Spam-Mails und verbreiten so das Problem weiter.

Japaner äußern ihren Ärger, Amerikaner kaufen Produkte von Spam-Anbietern

- Von den Personen, die auf Spam-Mails reagieren, sind die Japaner die vehementeste Gruppe, denn fast die Hälfte der Befragten gab an, an Spammer eine verärgerte Antwort zurückzusenden.
- Amerikaner werden ihrem Ruf als Spitzenkonsumenten gerecht, denn einer von fünf Befragten gab zu, Produkte von Spam-Anbietern zu kaufen.
- Die meisten Brasilianer dagegen, gefolgt von den Franzosen, reagieren überhaupt nicht auf Spam-Mails.

Taktiken der Spam-Bekämpfung sind von Land zu Land verschieden

- In der Spam-Bekämpfung kennen die Australier viele Techniken, vom Löschen über die Verwendung mehrerer oder eindeutiger Adressen, bis zur Verwendung von Filtern.
- Japaner, Deutsche, Chinesen und Amerikaner ziehen es in der großen Mehrheit vor, Spam-Mails einfach zu löschen.
- Argentinier sind am vorsichtigsten beim Online-Shopping, weil sie Angst haben, später Spam-Mails zu erhalten.

Computerviren und Virenschutz

Computerviren und Virenschutz haben weltweit zu einheitlicheren Reaktionen geführt, vielleicht weil die Gefahren schon lange bekannt sind.

- Die Menschen sind wachsamer gegenüber Viren geworden, denn 70 Prozent oder mehr der Befragten in den einzelnen Ländern haben ein Anti-Virusprogramm auf ihrem Computer installiert.
- Die Menschen in der ganzen Welt wissen generell über die Gefahren durch Computerviren Bescheid. In der Mehrheit der Länder verlassen sich die meisten auf ihren E-Mail-Provider, um E-Mails auf Viren zu prüfen und Anhänge vor dem Öffnen zu säubern.

Kein E-Mail ist schlimmer als kein Fernsehen oder Radio

- Wenn sie durch einen Virus kein E-Mail mehr hätten, sagen die meisten, sei das für sie schlimmer, als auf Fernsehen oder Radio verzichten zu müssen. (red)

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