"Herabwürdigende Ausverkaufsmethoden" von Ikea

8. Juli 2004, 12:11
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ÖGB-Frauen kritisieren Werbemaßnahme, bei der KundInnen in Badekluft Schnäppchen jagen

Wien - Wer am 25. Juni in Bikini oder Badeanzug eine der Ikea-Filialen stürmt, kann Waren oder Gutscheine gewinnen. Die ÖGB-Frauen kritisieren diese "seltsamen" Ausverkauf-Methoden des Einrichtungshauses: "Sind die Produkte nicht gut genug, dass man sich derart peinliche PR-Gags ausdenken muss, um sie loszuwerden?", so Sylvia Ledwinka, Bundesfrauensekretärin des ÖGB.

Den Beschäftigten werde zugemutet, halbnackte KundInnen zu bedienen. "Wären sie Bademeister, wäre daran nichts auszusetzen. In einem Einrichtungshaus aber haben derartige Arbeitsbedingungen nichts verloren", erklärt Ledwinka. Und weiter: "Für kreative Werbemaßnahmen und Gewinnspiele sind wir immer zu haben. Für Peinlichkeiten, die dann die Beschäftigten 'ausbaden' müssen aber sicher nicht." (red)

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    Ikea ruft zum Ausverkauf in Badekleidung
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