Globaler IT-Dienstleistungsmarkt 569 Mrd. Dollar schwer

2. Juli 2004, 15:42
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2003 mehr als 6 Prozent Marktwachstum

Der globale Markt für Informationstechnologie-Dienstleistungen hat 2003 um 6,2 Prozent auf 569 Mrd. Dollar (474 Mrd. Euro) zugelegt. In den USA ansässige Unternehmen verbuchten 59 Prozent des Gesamtmarktes. IBM war der Spitzenreiter mit IT-Dienstleistungsumsätzen von 42,6 Mrd. Dollar, plus 6,2 Prozent. Der IBM-Anteil am globalen IT-Dienstleistungsmarkt blieb bei unverändert 7,5 Prozent. Dies hat die amerikanische Marktforschungs- und Consultingfirma Gartner Inc. am Dienstag in einer neuen Studie bekannt gegeben.

Zahlen

Nach IBM folgten die US-Firma EDS mit 21,1 Mrd. Dollar IT-Dienstleistungsumsatz, die japanische Fujitsu mit 16,1 Mrd. Dollar, Computer Sciences mit 12,7 Mrd. Dollar, Hewlett-Packard mit 12,5 Mrd. Dollar, Accenture mit 12,2 Mrd. Dollar, Lockheed Martin mit 7,6 Mrd. Dollar, Northrop Grumman mit 7,4 Mrd. Dollar, Automatic Data Processing mit 7,2 Mrd. Dollar und die japanische Hitachi mit 7,1 Mrd. Dollar.

Der IT-Dienstleistungsmarkt in Nordamerika legte um 1,1 Prozent zu. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika gab es 2003 einen Umsatzanstieg von 11,8 Prozent. Klammert man jedoch Wechselkursveränderungen aus, schrumpfte das IT- Dienstleistungsgeschäft der Region laut Gartner um 4,8 Prozent. IBM war in dieser Region mit einem IT-Dienstleistungsumsatz von 14,6 Mrd. Dollar ebenfalls Spitzenreiter vor EDS, die weniger als die Hälfte des dortigen IBM-Umsatzes verbuchte. Die asiatisch-pazifische Region verbuchte einen Umsatzanstieg von 10,3 Prozent.

"Outsourcing"

"Outsourcing" war der wichtigste Wachstumsfaktor im globalen IT-Dienstleistungsmarkt. Er dürfte nach Darstellung von Gartner auch 2004 das treibende Moment bleiben. Trotz der umstrittenen Verlagerung von IT-Dienstleistungen nach Indien hätten dort beheimatete Firmen nur 1,4 Prozent der globalen IT-Dienstleistungsumsätze verbucht. Ihr Umsatz sei allerdings 2003 um 29 Prozent gestiegen gegenüber vier Prozent Umsatzanstieg bei den US-Firmen. (APA)

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