Von der Kunst, den ersten Tag mit Windows XP zu überleben

16. September 2004, 20:00
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Oft nisten sich Viren und Trojaner während einer Neuinstallation ein, bevor die notwendigen Patches eingespielt werden können

Wenn es um die Sicherheit geht, will man bei Microsoft künftig keine Kompromisse mehr eingehen, sie soll im Mittelpunkt der Entwicklung stehen. So verlautbarte es Bill Gates nun schon vor einiger Zeit, die Realität für Windows XP-BenutzerInnen sieht zumindest momentan noch einigermaßen anders aus, allein die Installation des Systems wächst sich oft schon zu einem Spießrutenlauf aus.

Geschichte eines Scheiterns

So berichtet ein Slashdot-User, wie er in mehreren Versuchen an seinem Vorhaben Windows XP aufzusetzen gescheitert ist. Das Problem stellen dabei die zahlreichen im Netz herumschwirrenden Trojaner dar, die ständig auf der Suche nach verwundbaren Rechnern sind. Zwar gibt es für die diversen Sicherheitslücken von Windows auch Patches von Microsoft, allerdings gelingt es oft gar nicht, diese noch rechtzeitig einzuspielen, bevor der eigene Rechner bereits infiziert ist.

Tipps

Ein Dilemma, dem sich auch bereits das SANS-Institut gewidmet hat, in einem 12-seitigen PDF unter dem Titel "Windows XP: Surviving the first day" werden Tipps gegeben, wie eine Neuinstallation sicher vorgenommen werden kann. Ein zentraler Punkt dabei ist es den Rechner während eines Großteils der Einrichtung vom Netz zu trennen, und sofort die eingebaute Firewall zu aktivieren. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Denn die Firewall ist während des Boot-Vorgangs nicht aktiv, die Trennung vom Internet ist also erneut vonnöten. (red)

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    Kurz nicht aufgepasst und schon haben sich die ersten Trojaner eingeschlichen

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