Mit neuen Produkten unseren Planeten retten

29. September 2004, 11:35
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Nach der FH-Ausbildung zur Biotechnologin möchte sich Irene Pretl für den Umweltschutz stark machen

Ein Job mit guten Aussichten und gutem Geld: Klare Eigenschaften schreibt Irene Pretl ihrem Traumberuf der Biotechnologin zu. An der FH Tulln ist ihr schon ein Platz sicher - dem Job ,im Weg stehen' nur noch acht Semester engagierten Studierens.

"Als Biotechnologin zu arbeiten stelle ich mir unheimlich interessant vor", blickt Irene voraus. Noch dazu, wo ihr Umweltschutz enorm wichtig ist: "Wenn wir so weiter machen, werden wir bald in unserem eigenen Dreck ersticken." Konzentrieren möchte sich die HLA-Absolventin auf die Herstellung von Produkten, die natürlich abbaubar sind: "Wie die Eisbecher von McDonald's, die beim Erhitzen zu einer gelatineähnlichen Masse werden und dann sogar essbar sind."

Auch im Privaten dominieren gute Berufschancen Irenes Zukunftsvisionen: "Heutzutage geht ohne Geld fast gar nichts mehr." Auch über eine Familiengründung sollte man erst nachdenken, wenn man ein gutes Einkommen hat. Was diesbezüglich für sie selbst Sache ist? "Familie hat jedenfalls nichts mit Heirat zu tun. Was wirklich zählt, ist, dass in der Beziehung alles passt." Mit ihrem Gehalt will sich Irene später eine private Vorsorge gönnen, "um nicht vom Staat abhängig zu sein".

Noch weniger möchte sie von ihren Eltern abhängig sein und daher ihr Studium rasch abschließen. Nebenbei zu jobben ist für sie selbstverständlich. Eine eigene Wohnung will die angehende Studentin aber nicht so dringend: "Im ,Hotel Mama' ist es einfach praktischer." Wohin es Irene in den längsten Ferien ihres Lebens treibt, ist ungewiss. Fix ist aber ein Auslandssemester: "Denn das erhöht die Jobchancen enorm." (fanie)

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