Nach Preissenkung Interesse an Postbank-Aktie

1. Juli 2004, 13:40
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Laut "Handelsblatt" - Börsegang auf Mittwoch verschoben - Preis und Zahl der platzierten Aktien stark gesenkt - Umtauschanleihe soll zusätzlich kommen

Bonn/Frankfurt - Nach der Preissenkung für ihren Börsengang kann die Postbank nach einem Bericht des "Handelsblatts" auf einen Ausgabekurs von 28,50 Euro bis 29,00 Euro hoffen. Die neue Zeichnungsspanne für den auf Mittwoch verschobenen Börsengang liegt bei 28 bis 32 Euro. Mehrere Investmentbanker aus dem Kreis des Postbankkonsortiums zeigten sich überzeugt, dass die Emission mit der neuen Struktur erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Erfolg erwartet

Auf Grund der Nachfragesituation könne die Postbank mit einem Preis über dem unteren Ende der Preisspanne rechnen. 28,50 Euro bis 29,00 Euro seien realistisch, hieß es übereinstimmend, schreibt das "Handelsblatt". Auch bisher kritische Großanleger wie Union Investment, die Fondsgesellschaft der Genossenschaftsbanken, und SEB Invest gingen jetzt von einem Erfolg des Börsengangs aus. Beide Fonds kündigten an, jetzt Aktien zu zeichnen.

Umtauschanleihe kommt zusätzlich

Die Post musste wegen mangelnder Nachfrage der großen Investmentfonds ihren Börsengang um zwei Tage auf diesen Mittwoch verschieben. Ursprünglich lag die Preisspanne bei 31,50 Euro bis 36,50 Euro. Gleichzeitig mit der Preissenkung wurde die Zahl der zu platzierenden Aktien von 82 Mio. Aktien auf 55 Mio. Aktien gesenkt. Um dennoch auf den angestrebten Emissionserlös von mindestens 2,6 Mrd. Euro zu kommen, will die Postbank zusätzlich eine Umtauschanleihe begeben. (APA/dpa)

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