APA ist 2003 um 4,6 Prozent gewachsen

1. Juli 2004, 23:34
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Geschäftsführer Vyslozil präsentierte Jahresabschluss 2003 - "Im Gegensatz zur global schwierigen Medien-Konjunktur"

Die APA - Austria Presse Agentur konnte im Jahr 2003 das vorerst beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielen. "Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die sich insbesondere in der Medien-Branche deutliche negativ ausgewirkt haben, ist es gelungen, sehr erfolgreich abzuschließen", erklärte APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil am Freitag anlässlich der APA-Generalversammlung.

Die österreichische Nachrichtenagentur erzielte im Vorjahr einen Umsatz in der Höhe von 32,5 Millionen Euro (2002: 31,1 Mio. Euro), was einem Wachstum von 4,6 Prozent entspricht. Das EBIT wurde um 50 Prozent von 0,6 auf 0,9 Mio. Euro erhöht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg ebenfalls um 50 Prozent auf 1,5 Mio. Euro, der Bilanzgewinn erhöhte sich um mehr als 100 Prozent von 0,6 auf 1,3 Mio. Euro.

Divisionalisierung

"Dieses Ergebnis wurde einerseits durch kostenseitige Maßnahmen erreicht, andererseits bewährt sich ein weiteres Mal das Prinzip der Divisionalisierung, das die APA in den Jahren 2001/2002 umgesetzt hat", sagte Vyslozil. Mit diesem Ergebnis könne die APA einen Jahresabschluss vorlegen, der im "Gegensatz zur global schwierigen Medien-Konjunktur" steht. "Das Ergebnis der APA kontrastiert auch mit jenem mancher Nachrichtenagenturen, angeführt von durchaus prominenten Weltagenturen, die in den vergangenen Jahren in eine wirtschaftlich schwierige Situation geraten sind."

Die APA schreibt seit 1990 kontinuierlich Gewinne und schüttet seit 1993 Dividenden an ihre Eigentümer (das sind 14 österreichische Tageszeitungen und der ORF) aus. Wie der APA-Vorstand zufrieden feststellte, setzt die APA auch heuer diese Tradition in Form einer 30-prozentigen Beteiligung am Bilanzgewinn (zehn Prozent Dividende, 20 Prozent Bonus) fort. "Damit ist die unabhängige Nachrichtenagentur eines der wenigen Medienunternehmen, das auch in schwierigen Zeiten eine Kapitaldividende an seine Eigentümer ausschütten kann", betonte Vyslozil. (APA)

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