EU will Musikehe von Sony und Bertelsmann doch zulassen

20. Juli 2004, 09:37
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Frühere Bedenken offenbar zerstreut

Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter wollen grünes Licht für die geplante Fusion der Musiksparten der Konzerne Sony und Bertelsmann geben. Dies wurde am Rande zweitägiger Anhörungen in Brüssel vernommen. Zur Begründung für die anstehende Erlaubnis hieß es, von einer Zusammenlegung der Konzernsparten seien keine Nachteile für die Konsumenten zu erwarten.

In den Tagen zuvor war in Brüssel noch zu hören gewesen, dass die EU Bedenken wegen der Auswirkungen des Zusammenschlusses auf den Wettbewerb in der Musikindustrie aber auch im entstehenden Markt für Online-Musik haben werde. Die EU-Kommission hat bis zum 22. Juli Zeit, um endgültig über das Joint Venture zu entscheiden. Sony und Bertelsmann hatten die Elefantenhochzeit bereits im Dezember vergangenen Jahres angekündigt.

Das neue Unternehmen mit Hauptsitz in New York soll Sony BMG heißen und zu je 50 Prozent im Besitz beider Konzerne sein. Mit einem Umsatz von rund vier Mrd. Euro wäre Sony BMG die Nummer zwei auf dem Weltmarkt hinter Marktführer Universal Music.(APA/AP)

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