Schröder für mehr Jugendschutz in den Medien

1. Juli 2004, 23:21
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Kanzler zu 20 Jahre Privat-TV: Ängste vor Überkommerzialisierung unbegründet

Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich zum zwanzigjährigen Bestehen des privaten Rundfunks in Deutschland für mehr Jugendschutz in den Medien ausgesprochen. Er habe aber generell den Eindruck, dass sich private wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten der Bedeutung des Jugendschutzes bewusst seien, sagte Schröder am Mittwochabend bei einem Jubiläumsfest in Mainz.

Ängste unbegründet

Zur Entwicklung der privaten Sender sagte Schröder: "Es hat sich gezeigt, dass die Ängste vor dem Verlust der Kultur und vor der Überkommerzialisierung unbegründet waren." Die privaten Anbieter hätten in den meisten Fällen die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und redaktionellem Anspruch gefunden.

Als Beginn des privaten Rundfunks in Deutschland gilt der Start eines Ludwigshafener Kabelpilotprojekts am 1. Jänner 1984, aus dem später der Fernsehsender Sat.1 hervorging. (APA/dpa)

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