Deutsche Bank strebt Fusion mit Credit Suisse an

18. Juli 2004, 18:34
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Laut "Wirtschaftswoche" hält Deutsche-Bank-Chef Ackermann eine Fusion mit den Schweizern für am leichtesten umsetzbar

Düsseldorf - Die Gerüchte über ein Zusammengehen der Deutschen Bank mit der Credit Suisse reißen nicht ab. Wie die "Wirtschaftswoche" am Mittwoch unter Berufung auf Informationen aus dem Aufsichtsrat berichtete, strebt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann eine Fusion mit der Schweizer Großbank an.

Bereits Anfang Juni hatten verschiedene Medien gemeldet, der deutsche Branchenprimus prüfe derzeit ein Zusammengehen mit Credit Suisse oder der britischen Barclays Bank.

Gute Ergänzung

Der "Wirtschaftswoche" zufolge hält Ackermann ein Zusammengehen mit Credit Suisse für leichter umsetzbar als eine Fusion mit Banken aus dem angelsächsischen Raum. Außerdem ergänzten sich seiner Einschätzung nach die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden der beiden Institute gut, hieß es in dem Bericht weiter.

Den Angaben zufolge verwalten beide Banken zusammen ein Kundenvermögen von knapp 1,7 Bill. Euro. Insgesamt kämen die Banken auf 23 Mio. Privatkunden, womit das neue Institut der weltgrößte Vermögensverwalter wäre. Erhebliches Synergiepotenzial sehe Ackermann auch im Investmentbanking, hieß es. (APA)

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