Keine aufreizende Werbung in Moscheen-Nähe

8. Juli 2004, 12:09
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Großbritannien: Beschwerden führten zur Demontage von Werbeplakaten

Bradford/Leeds - Ein Poster von Sloggi des Unterwäsche-Herstellers Triumph ist in Bradford und Leeds von Standorten in der Nähe von Moscheen beseitigt worden, nachdem sich moslemische Führungspersönlichkeiten beim "Advertising Standards Authority" (ASA) beschwerten. Diese Entscheidung war die erste dieser Art der britischen ASA, wonach affichierte Werbung aus der Nähe von religiösen Stätten verbannt wurde.

Umsichtigere Platzierung angekündigt

Das Sloggi-Plakat, das vier Frauen in Rückenansicht zeigt - nur mit High-Heels und einem G-String bekleidet -, mit dem Claim "It´s string time!" erschien landesweit seit März und April. Triumph ließ verlautbaren, dass im Vorfeld ausdrücklich vereinbart wurde, dieses Plakat nicht in der Nähe von Moscheen aufzuhängen. Die ASA ihrerseits bestätigte diese Anordnung aber auch das Bemühen der zuständigen Werber, diese Außenwerbung von Moscheen fernzuhalten und rief für die Zukunft auf, umsichtiger mit der Platzierung ähnlicher Plakate umzugehen. Einschränkungen für diese restriktiven Maßnahmen gebe es, laut ASA, aber doch: In von zahlreichen Moslems bewohnten Vierteln würde die Affichierung solcher Plakate nicht automatisch die Verletzung deren Takt- und Ehrgefühls bedeuten. (pte)

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