Krebs durch Monitor?

22. Juni 2004, 13:44
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Zahlreiche Röhrenmonitore stossen Phenol in viel zu hohen Dosen aus

Manche Computermonitore geben im Betrieb zu hohe Mengen der gefährlichen Chemikalie Phenol an die Raumluft ab. Das ergab ein Test der Zeitschrift Computerbild. Phenol steht im Verdacht, Krebs zu verursachen.

Klar darüber

Von acht getesteten 17-Zoll-Monitoren (vier Röhrengeräte, vier Flachbildschirme) lagen drei Röhrenmodelle deutlich über dem vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BIA) vorgeschlagenen Grenzwert. Demnach darf ein Gerät nicht mehr als 100 Mikrogramm Phenol pro Stunde an die Raumluft abgeben.

Gefährlich

Computerbild ermittelte zusammen mit der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) deutlich höhere Werte: Der Bildschirm "Syncmaster 753s" von Samsung stieß nach den ersten sechs Betriebsstunden 221 Mikrogramm Phenol pro Stunde aus. Das Philips-Modell "107E50" kam auf 146 Mikrogramm Phenol pro Stunde. Der Monitor "VL700T" von Hersteller CTX lag bei 142 Mikrogramm im gleichen Zeitraum.

Unwohl

Die flüchtige organische Verbindung Phenol steht nicht nur im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Der stinkende Dampf löst bei empfindlichen Menschen auch Kopfschmerzen und Müdigkeit aus. (red)

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    montage: redaktion
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