Online-Spiele locken "gelangweilte Hausfrauen"

28. Juli 2004, 15:21
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Studie schätzt Volumen von Online-Spielen auf 909 Millionen Euro

Während die Hardcore-Variante der Online-Spieler nach wie vor junge Männer sind, verstärken "gelangweilte Hausfrauen" das Wachstum anderer Spiele im Internet, berichtet das Marktforschungsunternehmen Screen Digest. Die Anwender des wachsenden Marktes von Kartenspielen, Solitaire und Puzzle sind zu 65 Prozent Frauen. Der Umsatz solcher Spiele wurde 2003 auf rund 270 Mio. Pfund (409,24 Mio. Euro) geschätzt.

Neue Spieler-Generation wird gesucht

Die Top-Unternehmen der Spiele-Branche haben ihre Strategien dahingehend ausgerichtet, eine neue Generation von Spielern anzulocken, wobei sie sich an Leute richten, die nur gelegentlich spielen. Microsoft hat eine Reihe von neuen Spielen für seine Konsole Xbox gelauncht, mit der es sich weniger an "Hardcore"-Spieler richtet.

Frauen im mittleren Alter

"Erstaunlicherweise berichtet jede der größeren Spiele-Service-Provider, dass das Wachstum von Frauen im mittleren Alter verstärkt wurde, die der Antithese des Hardcore-Spiele-Marktes entsprechen", sagte der Autor des Reports Nick Gibson. "Wir haben das Phänomen zum Spaß gelangweilte Hausfrauen genannt", fügte er hinzu. Außerdem spielen sie nicht nur, sondern sind auch bereit dafür zu bezahlen.

Gelegentliches Online-Spielen erreicht ein fünfmal höheres Volumen als Hardcore-Spielen. Screen Digest sagt einen Online-Spiele-Markt von 600 Mio. Pfund (909,41 Mio. Euro) im Jahr 2004 und von 1,2 Mrd. Pfund (1,82 Mrd. Euro) im Jahr 2007 vorher.(pte)

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