Globaler PC-Absatz steigt 2004 um 13,5 Prozent

17. Juni 2004, 13:58
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IDC erwartet für 2005 weiteren Zuwachs von 11 Prozent

Der weltweite Absatz von Personal Computern wird sich nach Schätzungen von Marktbeobachtern im laufenden Jahr um 13,5 Prozent auf 175,4 Mio. Stück erhöhen. Der Wert der verkauften PCs dürfte um 9,2 Prozent auf 194,5 Mrd. Dollar (162 Mrd. Euro) zulegen, teilte die Marktforschungsfirma IDC am Mittwoch (Ortszeit) mit. Im kommenden Jahr werde der Absatz voraussichtlich um elf Prozent auf 194,1 Mio. Stück steigen, und in den Jahren 2006 bis 2008 im Schnitt jeweils um rund acht Prozent.

15 Prozent Plus in Westeuropa

In Westeuropa soll sich der PC-Absatz nach den IDC-Schätzungen im laufenden Jahr sogar um fast 15 Prozent erhöhen. Die Belebung der kommerziellen Ausgaben sowie der erneut einsetzende Modernisierungszyklus in Unternehmen führten die Belebung an. Das anhaltende Wachstum bei tragbaren Computern, vor allem im Verbrauchersektor, bleibe ebenfalls ein Schlüsselfaktor für den Markt.

China als Motor

Für die USA wird ein Wachstum von 11,3 Prozent und für Japan ein Absatzanstieg von etwas mehr als sechs Prozent prognostiziert. Im asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) dürfte es dank der starken chinesischen Nachfrage 16 Prozent mehr Auslieferungen geben als im Vorjahr.

Der weltweite Desktop-PC-Absatz sei im ersten Quartal 2004 gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 13,4 Prozent gestiegen. Tragbare Computer verbuchten in den ersten drei Monaten dieses Jahres eine Wachstumsrate von 28,5 Prozent. Schreibtisch-Computer machen nach IDC-Angaben jedoch noch mehr als 70 Prozent des gesamten PC- Absatzes aus.(APA/dpa)

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IDC

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