Algen-Salz

17. Juni 2004, 18:16
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Zuerst war da der Meersalz-Boom, dann der Meersalz-mit-besonderer-Herkunft-Boom, dann der Boom des Fleur de Sél, jenes feinen und teuren Salzes aus der ersten Kristallisierung einer Saline. Dann kam noch Himalaya-Salz, Salz aus dem Urgestein und noch so einiges.

Und jetzt also wieder die Franzosen, zum Beispiel mit einem Meersalz, in dem kleine Algen-Stückchen der Sorten Ulva, Lactua, Lamina, Fucus, Nori und Dulce drin sind und das von einem Ort mit dem wunderschönen Namen Plougastel stammt. Duft und Geschmack dieses Salzes sind unglaublich, die Fischerhafen-am-Atlantik-Assoziation ist blitzschnell da. In diesem Sinne wird auch empfohlen, zwei Löffel in einen Liter Wasser zu geben, um Fisch und Meeresfrüchte darin zuzubereiten, der aromatisierende und romantisierende Effekt lässt nicht zu wünschen übrig. Es schmeckt einfach mehr nach Meer. (DERSTANDARD/rondo/floh/11/06/04)

Roi de Bretagne
Court-Bouillon
um € 4,90
bei Meinl am Graben
Graben 19
1010 Wien
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    foto: cremer
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