Out: Lineares Karrieredenken

21. März 2007, 16:50
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Nextira-One-Chefin Margarete Schramböck über Fehlspekulanten

Die zentralen Anforderungen an Spitzenkräfte benennt die Chefin des IT-Lösungsanbieters Nextira One Austria (ehemals Alcatel e-business), Margarete Schramböck, mit "vernetztem Denken, Problemlösungsfähigkeit und strategischem Weitblick". Genau diese Eigenschaften ließen sich besonders gut in einer "Postgraduate-Ausbildung lernen.

Die allerdings nicht direttissima in die Chefetagen führen: Schramböck warnt vor linearem Karrieredenken - "Gruppenleiter, Abteilungsleiter, Geschäftsführer" - und rät, sich in Projekten zu profilieren.

"Ich persönlich lehne es ab, wenn jemand sagt, ,ich habe jetzt eine zusätzliche Ausbildung gemacht, was krieg ich dafür?'". Dieses Verhalten sei gerade bei jungen Leuten im IT-Sektor überproportional verbreitet. Die Empfehlung der Chefin des 400-Mitarbeiter-Unternehmens an Karrierewillige: "Seid hungrig und mobil!", denn "oft ist es sogar unmöglich, einen Absolventen aus Salzburg an einen Arbeitsplatz in Wien zu bewegen". (zug, Der Standard, Printausgabe 5./6.6.2004)

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