CIA

6. Juli 2004, 22:37
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Auslandsgeheimdienst der USA

Hamburg - Wenn es um die nationale Sicherheit der USA geht, ist der 1947 gegründete Auslandsgeheimdienst CIA (Central Intelligence Agency) gefragt. Hauptaufgabe der Behörde ist es, die Regierung mit Informationen zu versorgen, die sie für ihre Entscheidungen benötigt. Chef des Dienstes mit Sitz in Langley (Virginia) war seit 1997 George Tenet.

Spionageabwehr

Im Kampf gegen den weltweiten Terrorismus sammelt die CIA Erkenntnisse über terroristische Gruppen und Personen, analysiert sie und gibt sie teilweise auch an befreundete Dienste weiter. Bei der Spionageabwehr arbeitet die CIA mit der Bundespolizei FBI zusammen.

Wie viele Menschen die CIA derzeit beschäftigt, wissen nur die zuständigen Regierungsstellen und Kongressausschüsse. Zu den Mitarbeitern zählen Fachkräfte nahezu aller Berufsfelder - von der Sekretärin über den Naturwissenschaftler bis zum Computerspezialisten. Im Jahr 1998 war von 17.000 Mitarbeitern die Rede. Das aktuelle Budget ist ebenfalls Geheimsache. Nach letzten verfügbaren Angaben lag der Etat 1998 für alle Geheimdienste bei 26,7 Milliarden Dollar, davon "nur" etwa drei Milliarden für die CIA.

Zusammenarbeit mit dem FBI

Der CIA wurde kürzlich vom Kongress vorgehalten, sie hätte bei besserer Zusammenarbeit mit dem FBI womöglich die Anschläge vom 11. September 2001 verhindern können. Der Dienst musste auch die Verantwortung für die umstrittene Behauptung übernehmen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitze. (APA/dpa)

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