Linux für München: Gut schauts aus

13. Juni 2004, 15:45
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Allen Unkenrufen zum Trotz: Bayrische Hauptstadt schließt wohl das Fenster für Microsoft

Als erste deutsche Großstadt stellt München die rund 14.000 städtischen Computer vom Microsoft-Betriebssystem Windows auf das freie Betriebssystem Linux um.

Gegenwind

Dies beschloss der Stadtrat im Mai des vergangenen Jahres. Begleitet wurde das Projekt von starken Gegenwind – der WebStandard berichtete. Ein Gegenwind der Microsoft-Chef Steve Ballmer schadenfroh stimmte.

Hürde genommen

Vergangene Woche wurde nun eine Hürde genommen - und das Feinkonzept für die Migration fertig gestellt. Dies teilten die Münchner Grünen in einer Presseaussendung mit.

Ein Jahr

Ein Jahr lang wurden Migrations-, Schulungs- und Kommunikationsstrategien erstellt und nicht zuletzt der Basis-Client für die Arbeitsplatz-Computer definiert und getestet. Alle städtischen Referate unterstützen das Projekt und halten die Migration für zeitlich, organisatorisch und technisch machbar. Die Umstellung auf Linux und Open Source-Anwendungen soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein.

Entscheidung

Am 16. Juni 2004 wird der Münchner Stadtrat endgültig darüber entscheiden, ob und wie sich die Münchner Verwaltung von Microsofts Windows löst und zur Open Source Software wechselt. (red)

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