Auftritt: Viktor Jerofejew

2. Juni 2004, 21:07
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Der 57-jährige Autor und Journalist liest am Mittwoch aus seinem autobiographischen Roman "Der gute Stalin"

Sein Vater gehörte als Dolmetscher und Berater zur Oberschicht der Stalin-Nomenklatura. Der an ihm verübte politische Mord setzte für den Sohn Viktor Jerofejew einen Schreibprozess in Gang, der jetzt im autobiografischen Roman "Der gute Stalin" zusammenlief (Berlin Verlag 2004, jüngst abgedruckt in der "FAZ"). Der 57-jährige Jerofejew wurde bereits 1989 mit seinem mittlerweile in Dutzende Sprachen übersetzten Roman "Die Moskauer Schönheit" bekannt. Am Mittwoch (2.6.) liest der Autor und Journalist, moderiert von Gabriele Madeja (ORF), aus dem jüngsten Prosatext, in dem er die kindliche Perspektive mit der eines kritischen Befragers in Wechselwirkung setzt. Eintritt frei! (afze/DER STANDARD, Printausgabe, 2.6.2004)
Hauptbücherei Wien
7., Urban-Loritz-Platz 2a
3.6., 19.30 Uhr
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