Zahl elektronischer Spielgeräte verfünffacht sich bis 2010

28. Juli 2004, 15:21
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Laut Studie Boom wegen Fortschritten in Telekom- und Computertechnik

Die Fortschritte in der Telekommunikations- und Computertechnik bescheren den elektronischen Spielen einer Studie zufolge einen weltweiten Boom: Bis 2010 wird sich die Zahl der Spielkonsolen auf 2,6 Milliarden verfünffachen, wie eine am Dienstag in München veröffentlichte Untersuchung der Unternehmensberatung Deloitte ergab.

Nicht dabei

PCs als Basis für elektronische Spiele seien dabei nicht eingerechnet. Derzeit sind demnach 415 Mio. Spielkonsolen auf dem Weltmarkt. Vor allem verbesserte Prozessoren, größere Netzwerk-Bandbreiten und eine praktisch unbegrenzte Speicherkapazität begünstigten das Wachstum, hieß es weiter.

Mehr Möglichkeiten

"Je ausgefeilter die Technik wird, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich für Unternehmen und Branchen, die nicht direkt mit elektronischen Spielen zu tun haben", erklärte Deloitte-Experte Dieter Schlereth. Dies gelte etwa für Filmstudios, Plattenfirmen, Werbeagenturen, Handy-Hersteller, Netzbetreiber und die Elektronikindustrie.

In Zukunft werde es deutlich mehr Einsatzmöglichkeiten für gebührenpflichtige elektronische Spiele geben, wodurch mehr und andere potenzielle Kundengruppen erreicht werden könnten als die bisherigen Nutzer von Spielkonsolen. Nicht nur Mobiltelefone, MP3-Player und Settop-Boxen würden zunehmend damit ausgerüstet, sondern auch Spielzeug und sogar Fitnessgeräte, prognostizierte Schlereth.

Verachtfachen

Der Studie zufolge werden sich Rechnerleistung und Speicherkapazität bis 2010 verachtfachen. Zudem verfügten bis dahin weltweit voraussichtlich 450 Mio. Haushalte über einen Breitband-Anschluss, und eine Milliarde Menschen würden dann Multimedia-Handys besitzen, auf die "mobile Spiele" herunter geladen und abgespielt werden können. (APA)

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