Linux-Server-Verkäufe boomen

8. Juni 2004, 12:45
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Einnahmen im ersten Quartal um 57 Prozent gestiegen - Trend zu Low End Servern hält an

Während die Zuwächse im Desktop-Bereich momentan noch eher langsam von statten gehen, boomt der Serverbereich von Linux momentan kräftig: Laut einer neuen Studie des Marktforschungsinstitutes Gartner sind die Einnahmen mit Linux-basierter Server-Hardware im ersten Quartal um 57,3 Prozent gestiegen.

Vorne

Das Open Source Betriebssystem liegt damit klar über der allgemeinen Entwicklung, insgesamt wurden 27 Prozent mehr Server verkauft als noch im Vorjahrsquartal. Der Trend geht dabei klar zu Low End-Hardware, was ebenfalls Linux zu gute kommt. Klare Verlierer sind hingegen die klassischen Unix-basierten Server, die damit erzielten Einnahmen sanken sogar leicht um 2,3 Prozent.

Hersteller

Führender Hardware-Hersteller im Server-Bereich bleibt weiterhin IBM mit einem Marktanteil von 30,7 Prozent, die Konkurrenz holt momentan allerdings rasch auf: So hat HP in Stückzahlen bereits mehr verkauft als IBM, die stärksten Zuwachsraten kann hingegen Dell verzeichnen. Zu den Verlierern gehört auch SUN, die Firma hat zwar 26,5 Prozent mehr Geräte verkauft, die damit erzielten Einkünfte sanken allerdings um 12,5 Prozent. (red)

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