Des Sängers Fluch

1. Juli 2004, 09:29
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Publikum, Dirigenten und Kritiker lieben Herbert Lippert (3 S 49/04g, HG Wien), einen der gefragtesten Opernsänger der Welt

Publikum, Dirigenten und Kritiker lieben Herbert Lippert (3 S 49/04g, HG Wien), einen der gefragtesten Opernsänger der Welt. Der 47-Jährige hatte vice versa für die Wiener Oper nur Lob in den höchsten Tönen - wie es von einem lyrischen Tenor nicht anders zu erwarten ist. Bis er vor zehn Jahren bat, vom Angebot einer Rolle Abstand zu nehmen, die er nicht singen wollte. Lippert traf fortan der Zorn des Staatsoperndirektors, die Kosten des folgenden Arbeitsrechtsverfahrens (NÖN: "Alles endete vor Gericht, im schwersten Zerwürfnis und in entsprechenden Verwünschungen") und das Schicksal, plötzlich in Österreich kein brauchbares Opernengagement mehr zu bekommen. Dazu platzten die teuren Folgen eines in Deutschland blauäugig unterschriebenen Dokuments. Seit Mitte Mai arbeitet der Sänger nun daran, seine Finanzen in einem Zwangsausgleich in Ordnung zu bringen, bis 21. Juni werden Gläubiger erwartet.

Im deutschen Ingolstadt gibt es ein

EUKO ltd. Europäisches Institut für Konsumentenschutz

(15 Se 11/04s, 15 Se 33/03z, beide LG Ried im Innkreis), in Peterskirchen in Oberösterreich wurde diesem zweimal der Konkurs mangels Kostendeckung verweigert. (Der Standard, Printausgabe, 28.05.2004)

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