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Zu den Optionen, die derzeit geprüft würden, gehöre auch eine Lockerung von Umweltschutzstandards, sagte Handelsminister Donald Evans am Mittwoch. Außerdem solle der Genehmigungsprozess für den Bau neuer Raffinerien oder die Erweiterung bestehender Anlagen erleichtert werden. In den USA seien seit über 25 Jahren keine neuen Raffinerien mehr errichtet worden, sagte er.
USA muss Sprit zukaufen
Die US-Ölkonzerne haben jahrelang nicht in den Bau neuer Raffinerien investiert. Da es deshalb zu den Spitzenzeiten immer wieder zu Engpässen bei der Spritversorgung kommt, kaufen die USA in den letzten Jahren vermehrt in Europa ein, was zu einer Verknappung und einem Preisanstieg führt.
Außerdem gibt es in den verschiedenen US-Staaten eine Fülle von unterschiedlichen Vorschriften zur Zusammensetzung von Benzin; viele ältere Anlagen können moderne, umweltverträglichere Benzinsorten nicht in ausreichender Menge herstellen.
Ölpreises als Wahlkampfthema
Der Anstieg des Ölpreises wird in den USA unterdessen immer stärker zum Wahlkampfthema. Senator John Kerry, der voraussichtliche Herausforderer von Präsident George W. Bush bei der Wahl im November, warf der Regierung vor, mit ihrer Außenpolitik für die steigenden Energiepreise verantwortlich zu sein.
"Die Instabilität und Gefahr im Nahen Osten treiben den Ölpreis nach oben", sagte der demokratische Politiker am Mittwoch. Außerdem warf er Bush vor, nicht genug Druck auf die OPEC ausgeübt zu haben, um eine Anhebung der Förderquoten zu erreichen. (APA/AP)
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