Erfreuliche Vorsorgefonds

8. Juni 2004, 13:47
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Die gute ATX-Entwicklung bringt Pensionsfonds-Performance - Mit Infografik

Wien - Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge feiert ersten Geburtstag - die heimische Finanzbranche ist euphorisch über 330.000 abgeschlossene Verträge und erwartet heuer weitere 250.000. Bis jetzt können auch alle Sparer, die sich für die Fondsvariante entschieden haben, sehr zufrieden sein.

Ein Vergleich von e-fund- research.com zeigt durch die Bank hervorragende Performance. Allerdings: Nur rund 35 Prozent der Verträge betreffen diese Fonds, die meisten Anleger haben sich für Versicherungskonstruktionen entschieden, die aufgrund mangelnder Transparenz hinsichtlich ihrer Performance nicht so klar herauszufinden sind.

Laut e-fundresearch dürften aber Fondslösungen die Versicherungsvarianten um durchschnittlich einen Prozent Performance übertreffen. Bei Fondsvarianten liegt die derzeitige durchschnittliche Jahresprämie bei 912 Euro, bei Versicherungslösungen bei 840 Euro. Heuer wird die volle staatliche Prämie von neun Prozent auf maximal 1901 Euro Jahresprämie gewährt.

Im Windschatten des ATX

Im Windschatten des ATX-Anstiegs sind die Fonds in den vergangenen zwölf Monaten um zwölf bis rund 18 Prozent gestiegen. Spitzenperformer sind die beiden Raiffeisen-Produkte, gefolgt vom Pensionsfonds der Volksbanken, gemanaged von Horst Simbürger.

Allerdings: Hinter den Fonds-Performancezahlen verbergen sich noch die Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Kapitalgarantie. Diese betragen zwischen 0,3 und 1,5 Prozent. Wie berichtet, fordert auch Anlegerschützer Wilhelm Rasinger eine Streichung dieser Performancehemmer, die allerdings dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger entsprechen. (DER STANDARD Printausgabe, 24.05.2004, Karin Bauer)

  • Zukunftsvorsorge-Fonds: Die Performance nach einem Jahr
    grafik: der standard

    Zukunftsvorsorge-Fonds: Die Performance nach einem Jahr

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