LCD-Knappheit macht Spielkonsolen zu schaffen

28. Juli 2004, 15:22
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Nintendo-Manager: "Das war nicht geplant"

Der anhaltende Erfolgslauf bei Handys und Digital-Kameras bereit nunmehr den Herstellern von Spielkonsolen Sorgen. Der Grund dafür: LCDs werden knapp, berichtet das Branchenportal Cnet. "Als wir unseren Nintendo DS (Double Screen) mit zwei Bildschirmen geplant haben, haben wir nicht erwartet, dass das Angebot bei LC-Displays so knapp wird. Das war nicht im Plan", sagte Nintendo-President Satoru Iwata zu den Sorgen der Spielkonsolen-Hersteller.

Ausstattung

Die neuen Spielkonsolen von Nintendo und Sony kommen mit allem, was gut und teuer ist. Das, was für die Konsumenten verheißungsvoll klingt, kann sich für die Produzenten als Schuss nach hinten erweisen, schreibt Cnet. Denn die für die DS und Sonys PSP benötigten LC-Displays werden Mangelware, seit immer mehr Handyhersteller auf hochwertige Farb-Displays umsteigen.

Probleme

Nach Erhebungen von Sharp, des Haupt-LCD-Lieferanten für Nintendos Game Boy Advance, sind die weltweiten Auslieferungen von Mobiltelefonen mit Farbdisplays im per 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr auf 140 Millionen Stück angestiegen. Farbdisplays sind aber etwas, das auch die Konsolenhersteller benötigen. Nintendos DS ist etwa mit zwei 3-Zoll-Farbbildschirmen ausgestattet und die PSP von Sony verspricht einen 4.3-Zoll-Monitor. (pte)

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