"Washington Post" bringt neue Details

von Redaktion  |  24. Mai 2004, 06:28
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    Die "Washington Post" veröffentlicht neue Folter-Bilder

Zeitung im Besitz hunderter Fotos und Videos - Sadistischer Charakter übersteigt Ausmaß der bisherigen Veröffentlichungen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Publicissimus®
22.05.2004 16:47

Fehlende Bildung und die Bush-Regierung sind die Basis für debilen Rassismus, und nichts anderes widerfährt den Muslimen seit 11/9 in den USA. Egal ob Folterbilder aus dem Irak oder Filme aus Gefängnissen in den USA, zu sehen sind nur weiße Amerikaner die Foltern und Mißhandeln.

Abdul Rahman Werner FIETZ_EGYPT   
22.05.2004 15:15
die Foltervideos der Washington Post

wurden in allen arabischen Nachrichten - oft sogar als Sondersendung - gebracht. Jeder kann sich denken welche Stimmung nun gegen die USA herrscht.

leichen heini 
22.05.2004 11:31
für mich wirft das ein licht

auf den amerikanischen durchschnittsbürger in gestalt des GI, der anscheinend nicht weiter demokratisch und sozial entwickelt ist, als jeder deutsche "damals" - offensichtlich eine horde hirnloser, ungebildeter, übermuskularisierter machos, zu jeder brutalität bereit, im ausleben der eigenen überlegenen "biologischen anlage" es mal irgendwem "so richtig zu zeigen", fern jeder vorstellung von menschlichen regungen seiner opfer.

ich habe immer schon gesagt: das feindbild "nazi" in amerika ist nicht primär moralisch und durch demokratisches bewusstsein motiviert sondern lediglich als synonym für einen ehemaligen kriegsgegner "dem man eins in die fresse haut". worin der unterschied wirklich besteht, haben wahrscheinlich 90% nie begriffen.

Igor Gassner 
22.05.2004 11:12
Etwas mehr Vernunft!

Die Folterungen zu denen wahrscheinlich auch eine große Anzahl Tote gehören ein heißes Eisen, das bisher in den Medien nur angedeutet wurde, sollen verurteilt werden und dürfen nicht toleriert werden.

Aber ! Man muss sich klar sein. dass uns die USA in eine furchbare Situation gebracht hat. Mitlerweile ist die EU nur noch 1000km Luftlinie entfernt ( Zypern) mit der Türkei wären wir Nachbarn.

Was kommt nach der USA im IRAK?! ES kann Europa nicht wurscht sein sollte sich dort nachher ein radikaler militärisch potenter islamistischer Staat bilden.

Ich schlage vor Europa wartet bis die USA weg ist und versucht dann das Nachfolgegebilde zu unterstützen. Die USA hat versagt aber der IRAK ist zu nahe wir (EUROPA) dürfen nicht versagen.

fat freddy
24.05.2004 00:39
islamistischer staat?

nun ja, nach dem was die usa dort aufführen ist islamistisch vermutlich warscheinlicher als islamischer, was wiederum als sehr wahrscheinlich anzunehmen wäre.
was die angst davor betrifft:
wieso angst? in der türkei hat eine islamistische regierung meines wissens einiges an verbesserungen (der menschenrechte ...) zustande gebracht, wozu vorhergehende (ebenfalls pro westliche) regierungen nicht willens waren.

so viel angst braucht man vor dem islam auch nicht zu haben! vermutlich ist das da auch nicht anders als bei uns, nur dass statt dem kruzefix der halbmond im klassenzimmer hängt und statt dem pfarrer der imam die neue schule segnet (oder was die halt so machen)

sylvia schefberger  
22.05.2004 11:08
was mich wundert ist...

daß die soldaten ihre grauslichen spielchen photographiert und gefilmt haben , normalerweise tut man doch solche sachen im geheimen , so daß es schwer an die öffentlichkeit kommen kann und auch schwer beweisbar ist , und da machen dann die folterer filmchen , so als würden sie sie später der familie vorführen wollen ? ! ?
also das stört mich schon irgendwie die ganze zeit...
ist es nicht möglich , daß da was anderes läuft ?
( ich bin aber kein freund von bushs kriegswahnsinn... )

Slaven R
23.05.2004 21:34

wenn man der meinung ist eine art "übermensch" zu sein (god owns country) und der festen überzeugung ist das "gute" in die welt zu bringen und dann auch noch eine prise untermensch-wahrnehmung dazukommt, nämlich dass die araber schuld sind an 911 dann ist es kein grosser schritt zu folter, misshandlung und genozid. warum sollte man sich bei der grossen tat die welt von diesem ungeziefer befreien nicht auch ein wenig spass gönnen? ist doch eh erlaubt was man da tut, kamen ja befehle von oben ...

bösartiger gutmensch 
22.05.2004 12:53

wieso nicht? vor kurzem hat ein politikwissenschaftler in einer orf-reportage auf ähnliche photos bei der wehrmachtausstellung hingewiesen. anscheinend ist das eine art trophäen-jagd ....

lange hand
23.05.2004 20:43
die ...

... frau spira agiert ja auch so. warum sollen also die "demokratiebringer" solche dinge nicht dürfen?

kowski.

R+E Jech 
22.05.2004 09:05
USA vertrauen Folterstaaten


Im Krieg gegen den Terror transportiert der US-Geheimdienst Verdächtige heimlich in Nahostländer. Dort lässt er sie foltern. CIA nutzt dazu angemietete Flugzeuge und geheime Gefängnisse

www.taz.de/pt/2004/0... 47.nf/text

manfred maier 
22.05.2004 15:35
"willkommen in der hölle"

...lautet eine schlagzeile im heutigen spiegel online. aus dem artikel geht hervor, dass nach dem 11/09 in den usa lebende muslime willkürlich verhaftet, weggesperrt und gefoltert wurden.
was mit den in das jeweilige "hotel california" geschah, wird sich dem empfinden eines sich unter dem schutz der "westlichen werte" befindenden entziehen.
dieser terrorstaat gehört isoliert, ausgegrenzt und erledigt.
besser heute als morgen.

Alexander Praschl
22.05.2004 08:31
Die alten Schulden sind schon lange beglichen.

Schön langsam kapiert sogar Herr Rauscher, daß die USA sich seit dem Ableben von F.D.Roosevelt ziemlich verändert haben. Österreich hat im kalten Krieg seine Neutralität oft genug zugunsten der USA verbogen (Königswarte etc) und damit die Schulden für die Befreiung von den Nazis bezahlt. Jetzt sind wir quitt.

Marko Pech
21.05.2004 23:07
Man muss im Grunde genommen wissen, dass das Folter ist. Sonst denkt man Benetton, oder es ist eine Weihnachtsfeier in einer Werbeagentur.

Man muss im Grunde genommen wissen, dass das Folter ist. Sonst denkt man Benetton, oder es ist eine Weihnachtsfeier in einer Werbeagentur.

Markus Herold
21.05.2004 22:20
JH

Hat nicht Jörg Haider George Bush und Sadam Hussein gleichgesetzt und wurde dafür von allem Seiten kritisiert?

la ananda
22.05.2004 09:02
haider vergleicht

nein, er setzte churchill und hitler gleich (weiss nicht wer schlimmer war....)...

prometheus
21.05.2004 19:29
Österreich soll reagieren

Die österreichische Bundesregierung soll endlich die Verbrechen amerikanischer Soldaten im Irak verurteilen. Sie wurde von uns gewählt und soll unsere Meinung vertreten - und ich glaube im Namen der Mehrheit der Österreicher zu sprechen wenn ich sage dass wir diese Verbrechen zutiefst verurteilen.

Die Forderung der amerikanischen Regierung nach einer verbrieften Immunität vor dem Internationalen Strafgerichtshof scheint angesichts der aktuellen Verbrechensbeweise als eine riesige Farce - eine Schande für Amerika!

robistico
22.05.2004 10:25
was hat dieser Skandal mit Österreich zu tun?

wenn die österreichische Regierung das verurteilen soll, dann muss sie auch andere vorfälle verurteilen - auf der ganzen welt. österreich wäre dann nur noch beim verurteilen - und schlussendlich müsste sich die regierung auch noch selbstverurteilen.

tiuri  
21.05.2004 21:20
österreichische soldaten unterstützen diese politik, indem sie die us-armee in afghanistan entlasten!

österreichische truppen raus aus afghanistan!
fight war!
fight capitalism!

unter anderem auch deshalb muss das 2. österreichische sozialforum unter dem motto
"konsequent gegen krieg und neoliberalismus" stehen!

Werner Hammerl
21.05.2004 22:50

Wie hoch ist die Truppenstärke Österreichs in Afghanistan? Welchen Einheiten gehören sie an? Wenn wir dort die Amerikaner entlasten müssen wir dort wohl eine Menge unserer Elitesoldaten stationiert haben.

Walter Bimini 
22.05.2004 12:22
und wenn es nur einer wäre. jeder staat, der aus der dem war FOR terror ausschert, zählt.

tiuri  
22.05.2004 08:55
österreichische soldaten in afghanistan

es sind 60 mann unter deutschem kommando.

ist eine kleine zahl, ich weiß, aber für ein neutrales land 60 menschen zu viel. diese soldaten können als pioniere gesehen werden, die von der regierung geschickt wurden, um auszuloten, wie die menschen in ö drauf reagieren... wie immer jedoch läuft alles im parlamentarischen hinterzimmer ab...

fight capitalism!
her mit einer wirklichen demokratie!

Marina Mueller
22.05.2004 06:40
Oesterr. Soldaten in Afghanistan

Es sind genau 3 (in Worten: drei) Soldaten in Kabul, und die unterstuetzen nicht die Amerikaner sondern arbeiten in ISAF Headquarters!

Rosa Linde
23.05.2004 15:19
selbst wenn es nur 3 österreicher wären...

... wären es immer noch 3 zuviel!!!
und auch wenn manche poster hier nichts von neutralität, frieden usw halten, sollten die sich zumindest überlegen, dass das nur der anfang ist.

ich glaube, dass auch die usa-freundlichsten poster die vorstellung nicht gut finden, dass ev ihre eigenen kinder den kopf für die machtgelüste der amerikaner hinhalten dürfen. mal überlegen !!!

ich finde, österreich sollte die neutralität aufrecht erhalten, überhaupt keine auslandseinsätze mehr durchführen - aber auch nicht wegschauen, sondern bei konflikten als vermittler agieren (=persönliche wunschvorstellung)

tiuri  
23.05.2004 00:26
laut www.parlament.gv.at

sind es sogar 75 personenen im rahmen der sicherheitsbeistandstruppe in afghanistan (isaf).

jeder soldat, der mithilft, dass die menschen in afghanistan nicht über sich selbst bestimmen, hilft der usa...
troups out!
fight capitalism!

john john
21.05.2004 20:59
prometheus ....!!

Glaubst Du , dass der Taschendieb auf Al Capone mit Finger aufzeigen wuerde .. "haltet iiiiihn"

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