Emissionshandel

19. Oktober 2006, 13:36
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Basis für den Emissionshandel ist das Kioto-Protokoll. Mehr als 180 Länder haben es bereits unterschrieben und sich damit verpflichtet, ihren Ausstoß an Treibhausgasen im Zeitraum von 2008-2012 um 5 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 zu reduzieren.

Um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, müssen die Emissionen der Industrie begrenzt oder reduziert werden. Unternehmen erhalten von staatlicher Seite ein bestimmtes Kontingent an Emissionszertifikaten. Emittiert ein Unternehmen weniger Schadstoffe als das Kontingent ermöglicht, so kann es die übrigen Emissionszertifikate verkaufen.

Stößt ein Unternehmen mehr Schadstoffe als erlaubt aus, muss es sich die überzähligen notwendigen Emissionszertifikate auf dem freien Markt erwerben.

Der Grundgedanke dabei: Bei Treibhausgasemissionen kommt es nicht auf den Quellort der Emission an, es ist nur wichtig, dass der Schadstoffausstoß abnimmt. (kps, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19.05.2004)

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