Bad seit Ende Februar geschlossen - 43 Lieferantengläubiger und 19 Dienstnehmer betroffen
Wien - Nach der Schließung des Wiener Margaretenbades Ende
Februar ist heute, Montag, über die "Margaretenbad
Bäderbetriebsgesellschaft m.b.H. & Co KG" sowie über die persönlich
haftende Gesellschafterin "Margaretenbad Bäderbetriebsgesellschaft
m.b.H" das Konkursverfahren eröffnet worden. Laut Schuldnerangaben
stehen Aktiva von 60.500 Euro Passiva von rund 480.000 Euro
gegenüber, so der Kreditschutzverband von 1870 (KSV). Diese würden
nun von Masseverwalter Michael Lesigang geprüft.
"...nicht bereit, Investitionen vorzunehmen"
Das Handelsgericht Wien hat das Verfahren auf Grund eines
Eigenantrages eröffnet. Auslöser für die Insolvenz laut
Schuldnerangaben: "Für einen weiterhin erfolgreichen Geschäftsbetrieb
wären Investitionen und Modernisierungen notwendig, um die
Ausstattung des Bades den modernen Anforderungen an ein Erlebnisbad
mit Wellnessbetrieb anzupassen. Der Eigentümer war und ist nicht
bereit, die Investitionen vorzunehmen."
19 Dienstnehmer betroffen
Von der Insolvenz der Firma des Kärntner Unternehmers Robert
Rogner sind laut KSV rund 43 Lieferantengläubiger und 19 Dienstnehmer
betroffen. (APA)