Um "dynamischer, bürgernäher und transparenter" zu werden wird die Homepage neu gestaltet - Neue Seite geht im September 2010 online
Kein Geld für Straßen, Kindergärten und die Blasmusik - Die Bürgermeister sollen sparen, sind mit ihrem Latein aber rasch am Ende
Konsequentes Mobbing und ein "sich einbunkernder Funktionärsklüngel" - Zwei Betriebsräte erheben schwere Vorwürfe gegen die niederösterreichischen Grünen
Wenn die Regierung nicht einlenkt, werde es eine Sondersitzung geben - Für Kogler auch Blockade der Dienstleistungsrichtlinie vorstellbar
Geht es nach der SPD sollen junge Männer selbst entscheiden, ob sie Wehrdienst leisten oder nicht - Österreichs Bundesheer kann der Idee nichts abgewinnen
Familienrichterin Doris Täubel-Weinreich: Immer mehr Eltern schaffen es nicht, ihre Kinder zu versorgen - Rund 11.000 Kinder in Österreich leben nicht bei ihren Eltern
Die KPÖ will bei der Wien-Wahl im Oktober antreten - Dafür fehlen ihr derzeit allerdings noch rund 2200 Unterstützungserklärungen
"Progress Report": Mangelhafte Bekämpfung der Bestechung ausländischer Regierungsbeamter - Forderung nach Wirtschaftsstaatsanwaltschaft
Kärntner FPÖ-Vorstand beharrt auf Parteitag im November - Einige Mitglieder wollten im August tagen
Freie Szene beklagt "politische Entscheidung" nach FPÖ-Intervention - Für Landeskulturabteilung "weder zeitgenössische noch künstlerische Inhalte erkennbar"
Fekter will Militärpolizisten, Justizministerium nennt Übernahme "vorstellbar" - Alle anderen winken ab
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich und "Bauer sucht Frau" -Moderatorin Katrin Lampe zeichnen ein sehr positives Bild vom Bauernstand
Wissenschaftsministerium erklärt Urnengang für gültig - Wiederholung an Uni Salzburg unwahrscheinlich
Fordern eigene Behörde zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität
Staatssekretär: Je näher der Abschluss bei Null, umso größer der Beitrag zur Konsolidierung
Kirchenkreise fühlen sich durch provokante "Maria ohne Gnaden"-Transparente angegriffen
Der traditionelle Arbeiterbezirk bietet viele Widersprüche und einen Hang zur Sozialdemokratie
ÖVP-Wirtschaftsbundchef für Stressprävention - aber gegen Arbeitszeitverkürzung
Brüssel klopft das Bildungsinstitut der Wirtschaftskammer auf Quersubventionen ab - Der Vorwurf: ungleiche Wettbewerbsbedingungen
Der Politologe Tálos über Einschnitte im Sozialstaat und warum die künftige Ausrichtung noch ungewiss ist
Die Diskussionen um neue Steuern oder Sparpakete haben den ÖVP-Chef Josef Pröll in der Kanzler-Frage deutlich zurückgeworfen
Die Koalitionsparteien können sich derzeit keiner besonderen Beliebtheit erfreuen - die Umfragewerte werden dort nicht weiter tragisch genommen
"Keine Koalitionsmüdigkeit" - Eigenes Profil aufrechterhalten, Mitgliederzahl gesteigert
Bundesheer-Angehöriger posierte auf Facebook mit "echtem SS-Helm" - Dienstzuteilung in der Strafanstalt Stein beendet - Verteidigungsministerium: Disziplinarverfahren angekündigt
Justizsprecher bringt Gesetzantrag ein: "Sämtliche Verurteilungen aus dem Strafregister sollen gestrichen und die Urteile aufgehoben werden"
Wer, wie, was - Finden Sie sich zurecht im Innenpolitik-Channel von derStandard.at - Alle Kontaktdaten der derStandard.at-Redaktion im Überblick
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! Viele haben hier gar keine Ahnung von Islam und reden irgendwelchen Unsinn daher!
Lasst doch Leute tragen, was sie wollen.
Koptuch, Turban, oder Bikini! Leben und leben lassen.
Dies antiislamische Politik in Westen geht mir langsam auf den.....!
Meine Lehrerin trugen und viele tragen immer noch Halsketten mit Kreuzanhängern? Soll das doch auch verboten werden. unglaublich, was hier einige von ich geben!
Das signalisiert ein von islamischen Extremisten getragenes Kopftuch.
In Österreich muss ich mir das nicht bieten lassen!
Das hat auch mit Religion oder dem Islam nichts zu tun, sondern ist nur eine abstruse Ausartung. Den Islam gibt es auch ohne Kopftuch, denn Mohammed zu unterstellen, er habe verlangt, dass sich die Frauen vermummen, ist eine Frechheit!
Jede religiöse Sekte gehört ausgegrenzt, wenn sie die anderen Kulturen um sich herum nicht respektiert, aggressiv ist und beleidigt - auch wenn es anfangs nur Zeichen sind. Bitte erinnern Sie sich daran, dass der Schah von Persien gestürzt wurde, weil er in der Öffentlichkeit einige Gläser Wein getrunken hat.
Null Toleranz denjenigen gegenüber die Intolerant sind!
... das arme Mädel aggresiv ist, oder jemanden beleidigt. Beleidigend ist es, Ihr diese Motive einfach zu unterstellen.
Ich stimme ihnen zu, niemand kann und darf zu einem bestimmten Glauben gezwungen werden, noch dazu ein Kopftuch oder sonstwas zu tragen.
Wer es aber freiwillig tut, der hat jedes recht dazu. Und wie sie sagen gibt es den Islam auch ohne Kopftuch. Es gibt aber auch das Kopftuch ohne Islam.
Übrigens, das mit der 'Schlampe' denken Sie sich. Es ist nicht gesagt, dass das Mädchen es selbst auch so sieht.
Ich würde ihr ganz persönlich die Entscheidung überlassen. Nicht dem Vater, nicht der Schule und nicht dem Staat, und schon gar nicht mir selbst oder Ihnen.
ich hoffe , dass in absehbarer zeit einige strenggläubige jain ( eine vor 2500 jahren von mahavira in indien gegründete völlig pazifistische religion ) nach österreich kommen und entsprechend ihrer religion auftreten - nämlich völlig NACKT .
ob dann das verständnis auch so gross ist ?
die ganze diskussion wird schon langsam ermüdend - warum dürfen in der türkei in öffentl. gebäuden keine kopftücher getragen werden ?
und wann hat unsere regierung den mut , den die französische mit dem kopftuchverbot bewiesen hat ?
... nackt durch die Öffentlichkeit. Das machen nur die 'Priester' dieser Religion nur innerhalb ihrer Templel.
Die gewöhnlichen Jains kleiden sich ganz normal. Die strenggläubigen fallen vielleicht noch durch die Beserl auf, mit denen sie den Weg vor sich kehren um nur ja kein Insekt aus Versehen zu zertreten.
...nochmals aufzugreifen: warum, meinen sie, ist in der tuerkei das kopftuch in oeffentlichen institutionen verboten?
das toleranz-argument kann ich schon gar nimmer hoeren: respekt heisst des, und der hat in beide richtungen zu funktionieren.
und nur weil einige fundamentalisten der meinung sind, sie zucken aus, wenn's die haare einer frau sehen, so hat das bitte net zu bedeuten das besser erzogene menschen taxfrei diesem verdacht ausgesetzt werden duerfen.
die betroffenen damen wern schon wissen, warum sie sich zuhaus dauernd vermummen.
militanter laizismus a la kemal attatürk ist heute in österreich einfach unangebracht und verschleiert nur die hierzulande grassierende ausländerInnenfeindlichkeit.
und wie das mit dem beiderseitigen respekt wirklich funktioniert, sieht man, wenn menschen, die anders sind, taxfrei als fundamentalisten, die auszucken, wenn sie die haare einer frau sehen, zurechtphantasiert werden.
- fangens bei ihrem kampf gegen die verschleierung bei ihnen selber an und schreibens gleich grad raus, dass sie keine ausländerInnen mögen.
...
-weigerung, sich von einem maennlichen arzt ohne beisein der beschuetzperson (HA!) untersuchen zu lassen
-kein naturkunde-unterricht (da koennt man ja was lernen!)
-kein turn- oder schwimmunterricht mehr (schwimmen SIE mal 100m im trainingsanzug, viel spass)
- keine "unverhuellten" passfotos mehr
- keine identitaetsfeststellung.
die rechtlichen folgen duerfen's ihnen ausrechnen.
und von der katastrophe fuer die arme in ihrem privat- und berufsleben red ich amal gar net.
und das alles ist in einem etablierten rechts- und gesellschaftssystem system ein bestehen auf an stofffetzen wert, ja?
nonnen gehoeren in ein kloster.
auch selbserkorene, nicht einmal qualifizierte solche.
...fuer kopftuchfans gibt's privatschulen.
ad: ich mag keine auslaenderinnen?
keine auslaender?
interessant, des.
wie kommen's denn darauf?
nein, nein, guter mann: ich bin nur ein eingefleischter republikaner.
trennung von staat und kirche(n).
hat sich als segensreich fuer alle beteiligten erwiesen, und dabei soll's bleiben.
und: ich bin gegen das kopftuch aus voellig anderen voerdergruenden und gruenden als die braunen.
zu kompliziert?
ich bin auch für die trennung von staat und kirche.
allerdings fange ich bei meinen forderungen nicht bei minderheiten an, sondern bei der övp und ähnlich starken gruppen an.
1) verbieten des wortes "christlich" in einem parteinamen
2) kein gottesverwweis in der eu-verfassung
3) keine vom staat bezahlte religionslehrer
4) keine kreuze in der klasse und anderer öffentlicher gebäude
5) verstaatlichung aller kirchen, die die kirche nicht selbst erhalten will
6) ...
...
...
214) so und jetzt könn ma mal über das kopftuchverbot reden. Meine tochter (christin - falls sie denn mal geboren ist) wird sich bedanken, daß sie kein hübsches tuch am kopf tragen darf, so wie ihre mama (atheistin).
On man nicht andere lösungen suchen sollt?
ob a la atatürk oder a la francaise.
dass österreich gegenüber christlichen kirchen da nachholbedarf hat, ist richtig, lässt aber nicht den schluss zu, dass anderen religionsgesellschaften dasselbe zustünde - im gegenteil, es kann da nur um die reduktion eben auch des einflusses der christlichen kirchen gehen - daas beginnt mit der längst überfälligen kündigung des konkordats.
aber bitte ned umgekehrt - die sollen alle miteinander hübsch zuhaus oder in ihren versammlungsräumen beten und sich vermummen, kreuzerl machen oder sonstwas.
... die _eventuell_ andere religiöse Ansichten haben als Sie selbst aus der Öffentlichkeit verbannen. Alle, deren Outfit eventuell Rückschlüsse auf religiöse oder politische Überzeugungen ziehen läßt.
Alle Mönche, Nonnen, Pfarrer, Rastafaris, Kartellbrüder, Rote Falken, Hare Krishnas, Juden mit Kippa und Pejots. Buddhisten, Amish, Sikhs und Hindus. Alle, die sich nicht 'normal' kleiden und nicht 'normal' aussehen.
Oder soll es erst mal nur die Moslems treffen? Die sind ja bekanntlich _alle_ radikal, gell. Ich kann mir nicht helfen, für mich hört sich das ziemlich faschistisch an.
ist eine überkommene tradition der französischen republik. im 19. jahrhundert ist er verständlich gewesen: in einer zeit, in der die gestaltung des persönlichen und gesellschaftlichen lebens auch jenseits religiöser normen noch kaum als legitim galt.
heute möchte niemand bürgerliche rechte und institutionen wie ehe und staatsanghörigkeit an die zugehörigkeit zu religiösen gemeinschaften binden. - höchstens vielleicht die leute, die ihre ausländerInnenfeindlichkeit mit laizistischen argumenten kaschieren wollen.
eine streng laizistische politik wäre heute daher so unnötig wie beispielsweise eine wiedereinführung der habsburgergesetze. - sie wäre eine beschneidung der freien religionsausübung im dienste nationalistischer türkenhasser.
... allen Ernstes glauben, Freiheit ließe sich ausgerechnet mit zusätzlichen Verboten erzwingen. Das ist doch ein Widerspruch.
Ich lehne jede Art von religiös oder ideologisch motivierter Untderdückung zutiefst ab. Im vorliegenden Fall ist es aber die Schule, die einen Zwang ausübt. Das der Vater die Mädchen zwingen würde, ist bis dato eine reine Mutmaßung, die implizit unterstellt, aber nirgendwo belegt ist.
Ein Junge, der kahlrasiert in die Schule kommt, ist nicht zwingend ein Neonazi. Ein Schwarzer mit Handy kein Drogendealer. Warum glaubt man also zu wissen, dass ein bekopftuchtes Mädchen entweder unterdrückt oder aber eine Fanatikerin ist?
nur merkwürdig das diese Mädchen bis zum gewissen Alter genau dieselben Verhaltensweise wie Ihre Altersgenossinen aufweisen, und auf einmal von einem Tag auf den anderen werden Sie Strenggläubig.
Glaubens wirklich das ein Mädchen dieses Alters sich freiwillig von allen anderen Mädchen und Burschen zurückzieht ?
... geschrieben, dass das Mädchen strenggläubig sei? Es ist auch nichts davon zu lesen, sie würde sich von den anderen Mädchen und Burschen zurückziehen. Würde Sie ein Kopftuchverbot etwa motivieren, mehr Kontakt zu suchen?
Sie mutmaßen nur. Wollen gerade Sie einem Menschen vorschreiben, wie gläubig er oder sie sein darf? Besteht etwa eine Pflicht zur Freizügigkeit?
Wer wird beeinträchtigt, wenn das Mädchen ein Kopftuch trägt? Maximal sie selbst, aber das soll und muss ihre eigene Entscheidung sein.
Und wenn es das ist, dann hat sie - nach unseren Gesetzen - jedes Recht, das Kopftuch zu tragen. Und unsere Gesetze geben Ihr auch das Recht, das Kopftuch zu verweigern, sollte es ihr aufgezwungen werden.
... Aktionismus in diesem Fall nach. Wo steht etwas darüber geschrieben, dass derlei hier im Spiel ist. Können Sie, nur aufgrund des Kopftuches mit Sicherheit behaupten, es handelt sich um Fanatismus?
Wo ziehen Sie dann die Grenze? Was ist dann mit Kreuzen am Halskettchen, Che Guevara T-Shirts oder Rastafrari-Dreads?
Oder meinen Sie etwa: "Wos a fanatischa Moslem is, bestimm imma no i".
das kopftuch ist eine religiöse demonstration und nichts anderes. dem mohamed sandte vor ca. 1400 jahren ein gott die entsprechende sure aus dem himmel als er streit mit einer seiner frauen hatte. die verschleierung ist sozusagen eine bestrafung der frauen, weil der koran-autor gerade einen grant auf sie hatte. frei zitiert nach: ali dashdi, 23 jahre, aus dem leben des proheten mohamed (alibri verlag).
und weiter: kreuze heben in klassenzimmern auch gar nix verloren.
... Tag lang war. Allerdings haben die Leute auch schon lange vor und lange nach Mohammed Kopftücher getragen aus was weis ich was für Motiven.
Ich halte es für gefährlich, einer Person alleine aufgrund des Tragens eines bestimmten Kleidungsstückes eine ganze Weltanschauung und Lebenseinstellung zu unterstellen. Sie nicht?
Es gab schon mal eine Zeit, als man Verbrecher und 'Untermenschen' an Körpermaßen und Kopfformen 'identifizierte'. Das kann's doch nicht sein, oder?
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.