Hat Wasser ein Gedächtnis?

von Redaktion  |  21. Mai 2004, 22:08

Arbeiten an Beweis für das Erinnerungsvermögen und die positive Wirkung von Wasserfällen bei den Salzburger Wassertagen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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anubis 4 u
19.05.2004 18:00
Schauberger & Grander

Schon mal von Schauberger oder Grander gehört? Die beiden Herren (beide Österreicher) sollten in den Geschichteunterricht aufgenommen werden.

Schauberberger hat schon vor Beginn des zweiten Weltkriegs davon berichtet das Wasser ein Gedächtnis hat, und etliche Erfindungen patentiert.

Grander geht da eine andere Richtung, aber auch er spricht von lebendigem Wasser.

Wers nicht glaubt sollte mal in eine Buchhandlung schauen: Callum Coats "Naturenergien verstehen und nutzen" stehen viele interessante Erkentnisse rund ums Wasser drin.

Und noch eine kleine Bitte an den Standard: Bitte zukünftig auch diese beiden Herren erwähnen - denn ein bisschen Patriotismus schadet nicht

asd asd
18.05.2004 16:58
uahh!

da diskutieren leute über wissenschaftliche themen, die struktur und akzeptanz mit ck schreiben.
grauenvoll.

Dagmar Rehak Infos zum Powerposten | 
18.05.2004 18:05

ist euch stenckerern eigendlich shon eines Mal der idee gekommen das da sind auch Menshen mit nicht deutsher mutter zunge?

Mr. Y!
17.05.2004 21:23
Nur um ein mißverständnis zu klären.

Ich glaub ich hab bisher noch in keinem posting das wort "Homöopathie" verwendet; und wenn, dann nur im sinne von hochverdünnt, sodaß das wasser als chemisch rein gelten kann.

Wenn man in wasser salz gibt, hat man 2 ionen +/-.
um die lagert sich das wasser, um die + mit dem Sauerstoff voran, um die - mit den Wasserstoffatomen voran. Und daran reihen sich wieder Sauerstoff/H2 voran H2O-molekühl an H2O-molekühl.

Das ergibt dann, je nach art der gelösten substanzen, verschiedene makromolekühle.

Wenn man verdünnt (ich galub unter langsamen schwenken), habe ich gehört, daß sich die verbleibenden verunreinigungen nicht mehr homogen in der Flüssigkeit verteilen, sondern zur klumpenbildung neigen.

Kann das wer bestätigen/hat wer Quell/Infos?

Willmusch Krisic
17.05.2004 12:07

Wie ist es zu erklären, dass Wasser im Laufe seines Bestehens ständig unzählige Substanzen gelöst hat und diese sich auch permanent wieder "verdünnisieren"? Hinterlässt alles, was jemals im Wasser war, seine Spuren?

Was, wenn ein Frosch im Teich blutet (zB. Nasenbluten) und sich dabei das in seinem Blut gelöste Thyroxin im Teichwasser so stark verdünnt, dass es eben eine homöopathische Konzentration erreicht? Könnte ich mit solchem Teichwasser eventuell eine Hyperthyreose heilen?

Dagmar Rehak Infos zum Powerposten | 
17.05.2004 19:45
Verdünnen ist nicht einfach verdünnen,

sondern das geschieht nach ganz bestimmten Regeln.
Nicht einfach Wasser dazu, dann noch Wasser dazu und dann noch Wasser dazu, und dann schütteln, sondern die Mischbewegungen müssen lange, harmonisch und gleichmäßig sein.

mamonas
16.05.2004 12:43

Wie man aus den Reaktionen mancher Poster lesen kann, hat sich eine gewisse Mentalität nicht geändert. Gäbe es das Internet vor 120 Jahren, würden dieselben Skeptiker sich genauso über "Steine aus dem All", über Edison und seine vorausgesagte Glühbirne, über die Übertragung der Sprache und, später, von Bildern durch Kabeln bzw. mittels Wellen; über Vehikel schneller als 60 km/h; über bemannte Flüge ins Weltall, vor Hohn und Verachtung nur totlachen. Vor 500 J. beste Inquisitorkandidaten!

Vogel- und Fischschwärme biegen synchron (!!) und beweisen eine Art Gruppentelepathie. Vor 20 J. war die Erde noch der einzige belebte Planet im gesamten Universum. Warum DARF Wasser keine Art "Gedächtnis" haben, wenn selbst eine unmögliche Substanz?

asd asd
18.05.2004 16:50
gruppentelephatie

ist natürlich schwachsinn.
f
isch- und vogelschwärme funktionieren nach bestimmten regeln, und zwar: einen bestimmten abstand zum nachbarn nicht über- oder unterschreiten, und der richtung des vor dir schwimmengen/ fliegenden individuums folgen. kommt ein fressfeind, wird diesem ausgewichen und die formation danach sofort wieder angenommen.

mit telepathie hat das nichts zu tun.

mamonas
18.05.2004 19:10

Und wie "entstehen" diese bestimmte Regeln, die beim Individuum nur in der GRUPPE gelten? Die Tierchen stoßen nicht einmal bei blitzschnellen Wendungen miteinander, weder in der Luft noch im Wasser.

Einen "bestimmten Abstand"... Selten so gelacht!!!! :-D

Stuffi
19.05.2004 09:45
So wie alle Verhaltensregeln bei allen Tieren (und Menschen) entstehen

Instinkt oder erlernt.

mamonas
23.05.2004 11:32
Uups!

Das "riecht" schon sehr verdächtig nach höchster Blasphemie, nämlich nach Lamarckismus... ;-)

Michael Bakunin
17.05.2004 00:34
ganz einfach

Das Wasser darf natürlich ein "Gedächnis" haben. Nur gibt es überhaupt keine Anzeichen dafür, die allermeisten Messergebisse sprechen dagegen und es gibt nicht die geringste theoretische Grundlage dafür.
Also warum sollte man an reine Hirngespinste glauben, die keinerlei realen Bezug haben?
Das ist für mich moderner Hexenglauben und diese Gläubigen daher viel eher mit "Inquisitorkandidaten" zu vergleichen, als die Skeptiker.

mamonas
18.05.2004 11:49
Momenterl

>gibt es überhaupt keine Anzeichen dafür, die allermeisten Messergebisse sprechen dagegen<
Wenn es KEINE Anzeichen dafür gibt, dann sind ALLE Messergebnisse dagegen. Falls nur die allermeisten (!) dagegen sprechen, interessiert mich ja der Minirest, und sei er 0,001% davon ;-)

Nach dem Fiasko mit der kalten Fusion, vermeiden Wissenschaftler, etwas mit Hömöopathie anzufangen, und wenn schon, ist das Ergebnis sowieso vorherbestimmt (man will ja seriös bleiben...). Ist leichter und bekommt Zustimmung der Branche und der Skeptiker, also der Neo-Inquisitoren.

Falls Homöopathie nicht wirkt und jemand TROTZDEM gesund wird, was war der Grund dafür? Positives Denken? Der "Glaube" daran? Placebo-Effekt? SEHR wissenschaftlich und seriös... :-D

Michael Bakunin
18.05.2004 16:51
Studien

Wenn nur 0,001% der Studien Anzeichen für die Wirksamkeit der Homöopathie ergeben, dann ergeben 99,999% der Studien keine Anzeichen. Und man kann mit ziemlich großer Sicherheit annehmen, dass die 0,001% falsche oder zufällige Ergebnisse geliefert haben, nicht die restlichen 99,999%.

Man kann man jeder Tätigkeit zufällig gesund werden. Wenn das nach dem Fernsehgenuss von Zeit im Bild passiert, nimmt ja auch keiner an, dass das der Grund für seine Genesung war. Warum sollte es sich dann bei reinem Wasser-Alkohol-Gemisch oder reinen Zuckerkügelchen anders sein, wenn wie gesagt, Studien nichts ergeben.

Die von dir genannten Einflüsse sind sicher wahrscheinlicher als homäopathische Wirkungen ... und auch wissenschaftlich nachweisbar.

Franz Katzer
17.05.2004 11:02

Nur weil etwas mit den HEUTIGEN Mitteln nicht messbar ist heißt noch lange nicht, daß es nicht existiert

Michael Bakunin
17.05.2004 20:51
stimmt

Aber wenn es keinerlei Anzeichen für eine Sache gibt, warum soll man daran glauben? Nur weil Esoterik gerade in ist?
Früher war der Glaube an Hexen und Geistern weit verbreitet. Leute wie du hätten das damals wahrscheinlich auch mit solch haarstreubenden Argumenten verteidigt.

mamonas
18.05.2004 19:56

>keinerlei Anzeichen für eine Sache gibt<

Der war gut! Weltweit verwendet man homöopatische Mittel, zum Teil mit Erfolg (!) und alle die das verwenden glauben natürlich an Geister, UFOs, Aliens, Paranormales, Fakire, Akupunktur und dergleichen. Ups, sorry, Akupunktur ist seit wenigen Jahren von der westlichen, "überlegenen" Medizin anerkannt worden. Ach, so ein Pech!

"Wenn es keinerlei Anzeichen"... hm, also sind, umgekehrt, die abertausenden von Erzählungen von Patienten, die am Operationstisch sich selbst von oben schwebend und/oder ein helles Licht sahen, alle wahr? Jetzt wird's rutschig ... ;-)

Michael Bakunin
18.05.2004 20:46
"zum Teil mit Erfolg"

Gut gesagt! ;-)
Dieser Teil des Erfolges beruht aber höchstwahrscheinlich auf reinem Placeboeffekt. Das wars dann auch schon.
Erlebnis-Erzählungen sind doch keine Kategorie wissenschaftlicher Untersuchungen. Erzählen kann man viel...

mamonas
19.05.2004 05:32

Natürlich teilweise erfolgreich. Oder lindert Aspirin bei 100% ALLER Patienten deren Kopfschmerzen? DEN Beweis möchte ich sehen!

"Höchstwahrscheinlich"? Die Wissenschaft kennt eine 100%ige Antwort immer noch nicht? In einem anderen Forum brachte ich schon meine Zweifel an die Existenz des Placebo-Effekts. Wenn die Wissenschaft die Existenz eines "Gedächtnisses" im Wasser, der Gruppentelepathie, des positiven Denkens (!!), des Glaubens heutzutage in Frage stellt, dann ist der Placebo-Effekt GENAUSO ein absurder Stuß.

Michael Bakunin
19.05.2004 19:22
oje

Sie haben sich aber noch nicht viel mit dem Placeboeffekt auseinander gesetzt, oder?
Der ist unbestreitbar vorhanden und hat sogar recht eindrucksvolle Wirkungen.

Im Unterschied zu homöopathischen Mitteln ist die Wirkung von Aspirin eindeutig festgestellt und gemessen worden.

So einfach ist das...

mamonas
20.05.2004 10:13
Falsch verstanden

Beim Aspirin ging's um den Beweis, ob diese 100%ig bei allen Menschen wirkt, was ich kaum glaube (eher 90%?). Deshalb schrieb ich ja "zum Teil mit Erfolg" bei der Homöopathie, sonst kommt die Meute auf mich zu. Außerdem habe ich die Charlatane miteinbezogen, die tatsächlich Zuckerwasser benutzen.

@Placebo: die Wissenschaft akzeptiert immer noch nicht das "positive Denken", die "Wirkung des Glaubens oder Betens", Meditation", "Autosuggestion", "Intuition", weil sie nicht die Macht des Gedankens über die Materie akzeptieren KANN. Placebo gehört in diese Kathegorie. Entweder akzeptiert man, daß zB der Glaube (!) an die Wirkung eines angeblichen Medikaments tatsächlich eine Änderung im Körper bewirkt, oder der Placeboeffekt ist ein Stuß.

Michael Bakunin
23.05.2004 23:27

Der Placeboeffekt ist ja genau der Beweis, dass der Glaube an die Heilung (oder wie Sie das immer ausdrückem wollen) positive Wirkungen auf den Körper entfalten kann.
Das hat die Wissenschaft schon lange akzeptiert. Immerhin ist Psychologie schon sehr lange eine anerkannte Wissenschaft.

hallo nachbar
16.05.2004 17:45
...

...dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Dazu ein sehr passendes Zitat Albert Einsteins: "Es gibt nur zwei Dinge die unendlich sind, das Weltall und die Dummheit der Menschen".

Dagmar Rehak Infos zum Powerposten | 
16.05.2004 15:11
Göjo!

Manche haben eine dermaßen unwissenschaftliche Engstirnigkeit, das legst dich nieder. Mich dünkt, die grundsätzliche Ablehnung der Homöopathie ist eine rein religiös motivierte. Das merkt man auch an der Lustigmacherei und der Unbelehrbarkeit. Denen kannst 100 mal erklären, dass man das Gedächtnis des Wassers auch löschen kann, aber sie kommen nächste Woche wieder mit dem Schmäh und kommen sich dabei unheimlich gscheit vor.

Ich hab zwar früher auch nicht dran geglaubt und glaube immer noch nicht ganz dran, weil ich's ganz einfach noch nicht ausprobiert hab. Aber immerhin habe ich mich bereit erklärt darüber nachzudenken. Aber das scheint bei anderen unheimliche Schmerzen auszulösen.

Michael Bakunin
17.05.2004 00:41
Liebe Dagi

Auch wenn du es 110 mal erzählst, dass man das "Gedächnis" des Wassers löschen kann, es wird dadurch nicht glaubwürdiger. Seit dem Mittelalter hat es sich in der Wissenschaft durchgesetzt, dass man Behauptungen belegen sollte.
Da es ja nicht mal den kleinsten ernstzunehmenden Hinweis dafür gibt, dass Wasser ein "Gedächnis" hat, ist es vollkommen irrelevant, ob man es löschen kann. Was es nicht gibt, braucht man auch nicht löschen. *gg*

Religiös erscheint mir dagegen eher die tiefe Gläubigkeit der Honöopatie-Anhänger. Das erinnert doch fatal an den Glauben an das christliche Weihwasser.
Ich mein, immer wieder die gleichen unhaltbaren Behauptungen zu wiederholen, ohne Beweise bringen zu können, wirkt ja nicht sehr wissenschaftlich...

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