Kein Netzleiberl für Post-Shop

1. Juli 2004, 09:29
posten

Als es nur hässliche und teure Telefonapparate gab, war der Post-Shop der erste Liberalisierungsschritt

Als uns die Post- und Telegraphenverwaltung noch hässliche und teure Telefonapparate monopolistisch-exklusiv in die Vorzimmer montiert hatte, war der Post-Shop der erste Liberalisierungsschritt. Denn damals durfte man, heute fast undenkbar, nur Geräte verwenden, die das Monopolunternehmen kostenpflichtig bewilligt hatte.

Die Post-Shop Holding AG (12 SD 33/04x, LG Linz) brachte es mit Schnurlostelefonen, Faxgeräten und dann mit Handys und Netzanbieterverträgen auf 25 Filialen, wovon nun die letzten beiden in Linz und Wels mit nur noch sechs Dienstnehmern per Gerichtsbeschluss geschlossen werden. Die Gläubiger, die zusammen rund 1,3 Millionen Euro fordern, sollten sich bis 4. Juni gemeldet haben.

  • Eine der wichtigsten Privatinitiativen des Salzburger Kulturgeschehens, die Konzertorganisation Salzburg Concerts von Johann Pongruber (23 S 590/03i, LG Salzburg), ist durch Zwangsausgleich saniert worden.

  • Seit 1995 dauert das Verfahren des Weinhandels Helmut Osberger GmbH. (9 S 175/95y, LG Krems), ein Wein-Krampf, der voraussichtlich 1,9135 Prozent ausschüttet. (DER STANDARD Printausgabe, 13.05.2004)
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