Spezial-Edition: Dumm(?) geantwortet

Redaktion
17. August 2005, 16:29
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    foto: reuters/natruskin

Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment

Der Anlass: Wie wir schon in unserem Jahresrückblick aufgelistet haben, werden immer wieder Fragen eingesandt, die es nicht zur Veröffentlichung schaffen. Eine der häufigsten lautet: "Warum fällt das Butterbrot immer auf die bestrichene Seite?"

Und ob Sie es glauben oder nicht: Fast genauso häufig kommt die Frage: "Wenn es stimmt, dass ein Butterbrot immer auf die bestrichene Seite fällt und eine Katze immer auf die Füße ... was passiert dann, wenn man einer Katze ein Butterbrot auf den Rücken bindet?" - Sorry an alle, die ihre diesbezügliche Einsendung für ein Unikat hielten. Ja sogar der Zusatz: "Würde sich aus der zwangsläufigen Rotationsbewegung, weil beide Seiten nach unten streben, etwa das einzige wirklich funktionierende Perpetuum mobile ergeben?" kam mehrfach. So ist das halt bei "Dumm(?) gefragt" :-)

Die praktische Ausführung: Die "Antwort" auf die Frage haben drei junge Deutsche im Experiment gefunden. Auf der natürlich keineswegs ernst gemeinten aber umso vergnüglicheren Webseite www.izetit.de (der "Institution zur Erforschung total interessanter Tatsachen") gehen sie trivialen Alltagsfragen wie "Wieviel Haargel passt in eine Frisur?", "Wieviele DIN A4-Blätter kann man mit einem Wassermalfarbkasten anmalen?" oder "Wie hoch ist der Haut- bzw. Fahrzeuganteil in einer Ausgabe des Playboys?" experimentell nach.

Ihr Ergebnis zur Katze-Butterbrot-Problematik finden Sie hier. Viel Vergnügen!

... und ehe Sie schimpfen, was denn das noch mit Wissenschaft zu tun habe: Wir erinnern an die jährlich vergebenen "igNobel-Preise" für ähnlich haarsträubend klingende aber seriös gemeinte Forschung und melden uns nächste Woche mit einer ernsteren Frage zurück.
(red)

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Katzenexpertise

So, wie es Katzen immer schaffen, obwohl man sie abends rauswirft, doch immer im Haus zu übernachten, so würde es bei genügender Fallhöhe der Katze sicher gelingen, die Butter vom Brot zu lecken, ehe sie mit dem trockenen Brot unten ankommt.
Wie heißts so schön: Tatsachen sind jene, die keines Beweises bedürfen. Und das ist eine Tatsache.

Man könnte natürlich die Butter vor der Katze schützen, indem man das Brot mit der Butterseite auf die Katze bindet. Das stört allerdings das Experiment.

der experimentator verblutet beim versuch der katze das butterbrot auf den rücken zu binden?
mfg

"Wenn es stimmt, dass ein Butterbrot immer auf die bestrichene Seite fällt und eine Katze immer auf die Füße ... was passiert dann, wenn man einer Katze ein Butterbrot auf den Rücken bindet?"

dann sollte man ganz viel verbandszeug herrichten und die schutzbrille nicht vergessen.

wieso sollte man?

die frage ist wirklich blöd

aber manche brauchen vielleicht doch eine antwort.

also zur überraschung aller: benzin/rohöl ist schon trocken. nass ist nämlich per definition nur wasser. da sich aber benzin/rohöl und wasser aber nicht miteinander vermischen lassen, kann benzin/rohöl auch nicht nass sein - es würden sich 2 phasen bilden. die wässrige phase wird aber vor dem transport vom benzin/rohöl abgetrennt.

wenn man aber benzin/rohöl in fester form transportieren will, so muss man es abkühlen. das kostet wieder energie und würde vom volumen her wohl kaum etwas bringen. ausserdem sind flüssigkeiten besser zu handhaben, weil pumpbar. bei feststoffen ist das schon etwas schwerer, wenn auch nicht unmöglich.

Bsp.: In Saudi Arabien wird das Wasser aus dem Rohöl entzogen, billigst über die Weltmeere verschifft und in Österreich mit Donauwasser zusammen gepanscht.

verdunsten kann man das öl doch in der wüstensonne ohne weitere energie

ob sich da die flüchtigeren anteile (benzindämpfe) nicht gleich mitverflüchtigen?
mfg

getan

Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment, und wurde somit bereits tausende Male durchgeführt.

pawlows Hund

ist zwar vielleicht fett und überfressen, aber es geht ihm sicher gut :-) *klingel*

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