Spezial-Edition: Dumm(?) geantwortet

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    foto: reuters/natruskin

Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment

Der Anlass: Wie wir schon in unserem Jahresrückblick aufgelistet haben, werden immer wieder Fragen eingesandt, die es nicht zur Veröffentlichung schaffen. Eine der häufigsten lautet: "Warum fällt das Butterbrot immer auf die bestrichene Seite?"

Und ob Sie es glauben oder nicht: Fast genauso häufig kommt die Frage: "Wenn es stimmt, dass ein Butterbrot immer auf die bestrichene Seite fällt und eine Katze immer auf die Füße ... was passiert dann, wenn man einer Katze ein Butterbrot auf den Rücken bindet?" - Sorry an alle, die ihre diesbezügliche Einsendung für ein Unikat hielten. Ja sogar der Zusatz: "Würde sich aus der zwangsläufigen Rotationsbewegung, weil beide Seiten nach unten streben, etwa das einzige wirklich funktionierende Perpetuum mobile ergeben?" kam mehrfach. So ist das halt bei "Dumm(?) gefragt" :-)

Die praktische Ausführung: Die "Antwort" auf die Frage haben drei junge Deutsche im Experiment gefunden. Auf der natürlich keineswegs ernst gemeinten aber umso vergnüglicheren Webseite www.izetit.de (der "Institution zur Erforschung total interessanter Tatsachen") gehen sie trivialen Alltagsfragen wie "Wieviel Haargel passt in eine Frisur?", "Wieviele DIN A4-Blätter kann man mit einem Wassermalfarbkasten anmalen?" oder "Wie hoch ist der Haut- bzw. Fahrzeuganteil in einer Ausgabe des Playboys?" experimentell nach.

Ihr Ergebnis zur Katze-Butterbrot-Problematik finden Sie hier. Viel Vergnügen!

... und ehe Sie schimpfen, was denn das noch mit Wissenschaft zu tun habe: Wir erinnern an die jährlich vergebenen "igNobel-Preise" für ähnlich haarsträubend klingende aber seriös gemeinte Forschung und melden uns nächste Woche mit einer ernsteren Frage zurück.
(red)

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