Inszenierung per Zufall

1. Oktober 2004, 15:11
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Künstlerin Anna Meyer fotografierte die neue Kollektion der Designerin Edwina Hörl in Tokio bei einer "aktionistischen Kleiderprobe"

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"Yoyogi-Yoga" nennt die in Japan lebende österreichische Designerin Edwina Hörl ihre neue Kollektion. Die Künstlerin Anna Meyer hat sie in Tokio bei einer "aktionistischen Kleiderprobe" fotografiert

Wortspiele schlagen Brücken, wie die Namen der Kleidungsstücke Edwina Hörls Verbindungen herstellen und das nicht unbedingt Selbstverständliche zu vermitteln suchen. Benennungen verdichten die Aussage, können Missverständnisse ausräumen und Dinge präzisieren. Einen Gegenstand benennen bedeutet auch, ihm Leben einzuhauchen. Wie Kinder es tun mit ihren liebsten Sachen. Edwina Hörl und Anna Meyer bringen Assoziationsketten lustvoll ins Rollen, wie in der Sommerkollektion 2004 - Sommerfrische von Edwina und Anna - yo ga, yo gi, yo yo gi (Park bzw. Ortsteil in Tokio und Edwinas Atelier-Adresse), yo yo (auf Japanisch auch schön), ga ga, gi gi, gi ga (groß) und so fort.

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