Gedankenblicke

1. Oktober 2004, 15:10
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Auf den Auslöser ihrer Mamiya drückt die Fotografin Maria Ziegelböck am liebsten, wenn sie Menschen vor sich hat. Die Kamera wird dabei zu einer Art dritten Person

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Maria Ziegelböck lebt jetzt in Paris. Nicht, weil sich dort gerade im Frühling ein trefflich Dasein führen lässt. Auch nicht, weil es sich für Fotografen schicken mag, wie es die Lebensläufe unzähliger Spitzenkollegen Ziegelböcks glauben machen. Nein, es war eher Zufall, gepaart mit dem Gefühl eines Mangels an Neuem. Paris soll diesen Mangel beheben. Die Fotografin mag nämlich Veränderungen, "das gibt neue Eindrücke", sagt sie. Darum kellnerte sie zum Beispiel auch für zwei Jahre im Wiener Club Flex.


John Malkovich in "L´Officiel" (2002)

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