Männer zwischen Beruf und Familie

28. April 2004, 11:36
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Brauchen Männer ein Vaterschutzmonat?

Wien – Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird überwiegend aus der Perspektive der erwerbstätigen Frauen diskutiert. Aber auch Väter sollen eine aktive Rolle im Leben ihrer Kinder einnehmen können. Frauen sind nicht mehr bereit, alleine Verantwortung zu tragen. Damit starre Rollenbilder aufgebrochen werden können, sollen Männer dabei unterstützt werden, von Anfang an in ihre Vaterrolle hineinzuwachsen. In einigen europäischen Ländern gibt es bereits parallel zur Schutzfrist der Mutter, auch das Recht des Vaters auf die zeitliche Möglichkeit, sich in seine neue Rolle einzuleben. Wie dies gelingen könnte und das Für und Wider eines Vaterschutzmonats diskutieren ExpertInnen aus Schweden und Österreich.

Programm:

10.00 Uhr Begrüßung, AK Präsident Herbert Tumpel
10.15 Uhr "Vaterschutzmonat: Was ist das?", Gernot Rammer, Österr. Kinderfreunde
10.30 Uhr "Auch Männer bekommen Kinder – das Geheimnis der Väterförderung in Schweden", Lars Jalmert, Väterexperte, Erziehungswissenschafter, Uni Stockholm
10.45 Uhr, "Vom Freizeitvater zum Familienmanager: Wie aktiv sind Österreichs Väter wirklich?", Erich Lehner, Männer- und Geschlechterforscher
11.15 Uhr, "Kinder brauchen Väter – Väter brauchen Kinder", Harald Werneck, Entwicklungspsychologe, Uni Wien
11.30 Uhr, "Väterkarenz – was sind Vorteile für Väter und für Mütter?", Angela Wegscheider, Soziologin, Uni Linz
11.45 Uhr, "Karenzväter im Unternehmen: Weichei oder Trendsetter?", Misa Strobl, Karenzvater, Unternehmensberater, Graz
12.30 Uhr Podiumsdiskussion mit Gernot Rammer (Öster. Kinderfreunde), Christoph Klein (AK Wien), Sylvia Ledwinka (ÖGB), Harald Kaszanits (WKÖ), Lars Jalmert ((Uni Stockholm)

(red)

5. Mai 2004
10:00 bis 15:00
BAWAG Veranstaltungszentrum Hochholzerhof
Seitzergasse 2-4
1. Stock
1010 Wien
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