Filmfestival "goEast" vergab seine Preise

28. April 2004, 09:25
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"Dealer" aus Ungarn und "Koktebel" aus Russland in Kürze auch im Wettbewerb von 'Crossing Europe' in Linz

Wiesbaden - Beiträge aus Bulgarien, Russland und Ungarn haben beim Wiesbadener Festival "goEast" mit mittel- und osteuropäischen Filmen Preise gewonnen.

Den mit 10 000 Euro ausgestatteten Preis des Deutschen Filminstituts erhielten die russischen Regisseure Boris Chlebnikov und Aleksej Popogrebskij für "Koktebel". Der Film schildert eine Reise von Vater und Sohn durch die Weiten Russlands und der Ukraine nach Koktebel, eine Stadt am Schwarzen Meer.

Benedek Fliegauf aus Ungarn bekam 7500 Euro von der Stadt Wiesbaden für die beste Regie. Er hatte mit seinem Film "Dealer" an dem Festival teilgenommen. Beide Streifen sind auch im Wettbewerb des Ersten "Crossing Europe" Filmfestivals (4.-9.5.) in Linz vertreten.

Für seinen Film "Alphabet der Hoffnung" erhielt der bulgarische Regisseur Stephan Komandarev den mit 10.000 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Sein Film schildert das Leben christlicher und muslimischer Familien im bulgarisch-griechischen Grenzgebiet.

Ein halbes Dutzend Dokumentarstreifen und neun Spielfilme waren beim Festival "goEast" gezeigt worden, das am Dienstag zu Ende ging. Vorsitzende der international besetzten Jury war die ungarische Regisseurin Ibolya Fekete. (APA/dpa)

  •  "Koktebel"
    foto: crossing europe

    "Koktebel"

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