Jung-Sturm beginnt gegen Luxemburg

28. April 2004, 21:31
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Duo Linz/Wallner bildet heute in Innsbruck die Angriffsformation, Hans Krankl will alle Spieler einsetzen - Thomas Mandl beginnt im Tor

Innsbruck - Obwohl für Hans Krankl Teamspiele das Größte sind ("Die letzten Werte an Tradition und Eigenständigkeit, die noch hochgehalten werden."), will der Teamchef im freundschaftlichen Länderspiel gegen Luxemburg am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF1) im Tivoli Neu Rücksicht auf die Niederungen der Meisterschaft nehmen. Die Kräfte sollen verteilt und deshalb auch alle Spieler zum Einsatz gebracht werden. Krankl ganz Diplomat: "Mein Freund Peter Pacult hat mich gebeten, Mario Hieblinger nicht 90 Minuten zu bringen, weil er noch etwas geschwächt ist und im Abstiegskampf benötigt wird. Wenn es geht, werde ich im Sinne einer Zusammenarbeit diesem Wunsch nachkommen."

Offensive Ausrichtung

Überhaupt die Aufstellung. Sie wurde im Teamcamp in Reith bei Seefels bereits bekannt gegeben: Demnach beginnt Thomas Mandl im Tor und wird in der Pause von Neuling Andreas Schranz ersetzt. In der Abwehr wird die Viererkette von Harald Cerny, Martin Stranzl, Mario Hieblinger und Martin Hiden gebildet, das Mittelfeld bilden Kapitän Markus Schopp, Debütant Markus Kiesenebner, Roland Kirchler sowie Martin Amerhauser, stürmen werden Roland Linz und Roman Wallner.

"Die Jungen werden vorne beginnen und dann werden die routinierten Kollmann und Haas sie ablösen", meinte der Teamchef bezüglich seiner Angriffs-Formation. Die Offensivbewegung des Teams stellt sich Krankl folgendermaßen vor: "Spielzüge über die Flügel mit vielen Flanken, Möglichkeiten und Chancen herausarbeiten, dazu hoffentlich Tore und ein gutes Spiel."

Kapitän Schopp

Schopp, der den verletzten als Kapitän den verletzten Andreas Ivanschitz vertritt, freut sich über die neue Führungs-Position: "Irgendwo im Hinterkopf habe ich es mir immer erträumt, einmal Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft zu sein. Das ist auch eine Belohnung für sehr lange harte Arbeit." Der Italien-Legionär liefert seinen Teamkollegen auch Argumente für eine ordentliche Vorstellung gegen Luxemburg: "Für jeden Spieler sollte ein Auslandstransfer das Ziel bleiben. Für diese Ambitionen ist das Nationalteam noch immer das Um und Auf."

Kiesenebner freut sich

Mit Kiesenebner kommt auch ein Neuling von Beginn an zum Einsatz und der Pasching-Mittelfeldmotor bedankte sich artig für das entgegengebrachte Vertrauen. "Es ist ein sehr schönes Gefühl. Ich freue mich schon auf das Spiel und werde mehr als 100 Prozent geben. Nach Rückschlägen und Verletzungen bin ich in sehr guter Verfassung zurückgekommen und werde nun versuchen, diese Chance zu nutzen", so der Debütant, der sich während des Trainingslagers in Coverciano als Challenge-Teamler für höhere Aufgaben empfohlen hatte. (red/APA)

  • Wallner und Linz sollen für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

    Wallner und Linz sollen für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

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